Sally-Perel-Preis 2026

Kreative Projekte für Toleranz und Gemeinschaft ausgezeichnet

Auch in diesem Jahr wurden im Rahmen des Sally-Perel-Preises Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für Toleranz, Gemeinschaft und ein respektvolles Miteinander engagiert haben. Die eingereichten Projekte zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und kreativ junge Menschen gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und gestalten können.

Ein ausgezeichnetes Projekt war der Podcast „WTFAKT?! – Judentum“ (Elias Went, Leo Valentini, Julien Herré, Julian Kapilan, Bastian Glander – 08D) der sich auf moderne und kreative Weise mit jüdischem Leben und jüdischer Kultur auseinandersetzt. Besonders bemerkenswert war, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur recherchierten, sondern auch Interviews mit jüdischen Gästen führten und dadurch authentische Einblicke in jüdisches Leben ermöglichten.

Mit den Antirassismus-Steinen (Ira Grimm und Julie Gajda – 08G) entstand ein Projekt, das weit über die Schule hinauswirkte. Kreativ gestaltete Steine mit Botschaften gegen Rassismus und für Vielfalt wurden an verschiedenen Orten in Monheim ausgelegt. So wurden Menschen im Alltag erreicht und dazu angeregt, sich mit den Themen Toleranz und Zusammenhalt auseinanderzusetzen.

Besonders innovativ war die Entwicklung eines digitalen Spiels „Wege des Respekts“ zum Thema Toleranz und Gleichheit (Mathilda Rösmann, Iva Bagaric, Nelly Windges und Sofia Schumacher – 98E). Dass ein Wettbewerbsbeitrag in Form eines Computerspiels eingereicht wurde, stellte eine spannende Neuerung dar. Das Spiel richtet sich insbesondere an jüngere Schülerinnen und Schüler und vermittelt wichtige Werte auf spielerische Weise. Gleichzeitig bleibt es digital zugänglich und kann auch künftig genutzt werden.

Mit großem sozialen Engagement überzeugte zudem Hannah Sasvári und Jenny Jäger (09E), die Spenden für das Hospiz Regenbogen in Düsseldorf sammelte. Sie konnten 405€ sowie Kinderbücher und Spielzeug zusammengetragen und dem Hospiz übergeben. Das Projekt machte deutlich, wie Mitgefühl, Verantwortung und Solidarität ganz konkret gelebt werden können.

Eine besondere Auszeichnung erhielt in diesem Jahr der gesamte Projektkurs Israel der Q1. Die Schülerinnen und Schüler beeindruckten durch mehrere außergewöhnliche Projekte, die auf unterschiedliche Weise Einblicke in das Leben und die Kultur Israels ermöglichten.

Dazu gehörte ein umfangreicher Vlog über den Alltag von Jugendlichen in Monheim und Israel (Beyza Sezer & Katharina Bischof). Durch persönliche Einblicke und den direkten Vergleich unterschiedlicher Lebenswelten entstand ein Projekt, das Verständnis fördert, Vorurteile abbaut und interkulturelle Begegnungen ermöglicht. Darüber hinaus entwickelten die Schülerinnen und Schüler eine methodisch, didaktisch und kreativ anspruchsvolle Unterrichtsstunde zum Thema Israel (Amber Gregor & Vanessa Adamiec), die sie eigenständig in einer sechsten Klasse durchführten. Mit großem Engagement gelang es ihnen, komplexe Inhalte altersgerecht aufzubereiten und den jüngeren Schülerinnen und Schülern vielfältige Zugänge zum Thema zu eröffnen.

Ebenfalls Teil des Projektkurses war ein aufwendig gestaltetes Rezeptbuch mit israelischen Gerichten (Maya Petry), das nicht nur Rezepte, sondern auch selbst gemalten Illustrationen und QR-Codes zu selbst produzierten Kochvideos enthielt. Auf kreative Weise wurden hier Kultur, Kulinarik und moderne Medien miteinander verbunden.

Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen eindrucksvoll, dass Toleranz und Gemeinschaft auf ganz unterschiedliche Weise gelebt werden können – durch Begegnung, Kreativität, soziales Engagement und die Bereitschaft, sich mit anderen Perspektiven auseinanderzusetzen. Die Schulgemeinschaft gratuliert allen Beteiligten herzlich zu ihren herausragenden Leistungen.

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