Eindrücke der Woche mit den Israelis

Spaß. Ich glaube, das ist das Wort, was am ehesten zutrifft, müsste man die Woche in einem Wort beschreiben. Ich glaube, ich kann für nahezu alle sprechen, wenn ich sage, dass die Israelis total interessiert und offen waren.

 

Jeder, der schon einmal an einem Austausch teilgenommen hat, weiß: Anfangs braucht man diese Eingewöhnungszeit und weiß noch nicht recht, worüber man sich unterhalten soll. Meiner Meinung nach ging dieser Teil vorbei wie im Flug. Vor allem in Amsterdam habe ich angefangen mit vielen der Austauschschüler tolle und lustige Gespräche zu führen und es wurde schnell deutlich: Wir sind uns alle doch ziemlich ähnlich, obwohl wir so weit voneinander entfernt leben. Besonders, als wir die Militärstation in Bonn besucht haben und später unsere eigene Sicht auf die Deutsch-Israelischen Beziehungen äußern durften, konnte ich merken, wie sehr die Israelis eine tolerante Meinung wertschätzen.

Ich selbst habe mich unglaublich schnell in der Gegenwart der Israelis wohlgefühlt und die Schüler*innen von verschiedenen Seiten kennengelernt. Der Austausch bedeutet für mich nicht nur die Gewohnheiten der anderen kennenzulernen, sondern viel mehr die besonderen Eigenschaften wahrzunehmen, von denen wir uns alle wohl eine Scheibe abschneiden könnten und dann alle wahrscheinlich ein bisschen glücklicher und offener wären. Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis wir die Gelegenheit bekommen, einen Einblick in das Leben der jungen Israelis zu bekommen und ich für meinen Teil kann es kaum noch erwarten, die Kultur und das Land wirklich kennenzulernen, denn im Projektkurs Israel kann man zwar unglaublich viel über das Land und seine Vergangenheit lernen, jedoch kann den eigenen Eindruck, den man von dem Land bekommt, wahrscheinlich durch nichts aufgewogen werden.

                                                                                                                                      Lina Eicker, Q1

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