Förderprogramme

Lernbüro

Im Anschluss an den Unterricht gibt es am Otto-Hahn-Gymnasium die Möglichkeit, das Lernbüro aufzusuchen. Das Lernbüro steht für individuelles Lernen und Fördern und ergänzt somit die Förderkonzepte des OHGs. Das Angebot richtet sich primär an die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I. Zum einen kann der Besuch des Lernbüros im Sinne einer pädagogischen Maßnahme verpflichtend sein, wenn beispielsweise Aufgaben nachgearbeitet werden müssen. Der zuständige Lehrer oder die zuständige Lehrerin verordnet die Teilnahme und kontrolliert diese über einen entsprechenden ‚Laufzettel‘.

 

Zum anderen kann das Lernbüro freiwillig aufgesucht werden, um Hausaufgaben zu erledigen, sich auf Unterricht oder Projekte vorzubereiten, für Klassenarbeiten und Tests zu üben oder um (unterrichtsbezogene) Schwierigkeiten zu bewältigen.

 

Zusätzlich dient das Lernbüro als Anlaufpunkt für all die Schülerinnen und Schüler, die einzelne Themengebiete vertiefen oder aufarbeiten wollen. Die Fachschaften der einzelnen Fächer stellen hierfür individuelles Fördermaterial zur Verfügung. Die betreuenden Lehrkräfte bieten Unterstützung und stehen den Kindern mit Rat und Tat zur Seite.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 14:00 Uhr – 14:45 Uhr

 

Raum: 036

 

Koordination: Frau Scholz (Sc)


Lerncoach

„Komm mit! Fördern statt Sitzenbleiben“ ist ein gemeinsames Projekt des Schulministeriums NRW und der Vertreter der Lehrerorganisationen. Ziel ist es die Sitzenbleiberquoten in den einzelnen Jahrgangsstufen zu reduzieren. Statistische Beobachtungen über viele Jahre haben gezeigt, dass die Wiederholung einer Klassenstufe in den meisten Fällen zu keinen dauerhaften Erfolgen führt. Alle Schulen sind aufgerufen geeignete Fördermaßnahmen zu entwickeln, damit ein Sitzenbleiben möglichst verhindert wird.

Im Rahmen des Komm – mit Projektes des Schulministeriums NRW wurde am Otto – Hahn Gymnasium sukzessive seit dem Schuljahr 2008/2009 für jede der Jahrgangsstufen 7,8,9 und 10 (EF) ein Lerncoach eingeführt. Klasse 7 wird zurzeit von Herrn El Jerroudi, Klasse 8 von Frau Cardinal, Klasse 9 von XX und die Jahrgangsstufe 10/EF (Übergangsklasse von anderen Schulformen) von Herrn Bachus-Heinze betreut.

Ein Lerncoach am OHG betreut alle Schülerinnen und Schüler, die mangelhafte oder ungenügende Leistungen im Laufe des Schuljahres oder auf einem Zeugnis haben. Er nimmt Kontakt mit den betreffenden Schülern auf, berät diese im Hinblick auf zukünftiges Lern- und Arbeitsverhalten, vermittelt Nachhilfeunterricht im Rahmen des schulinternen FLOH-Programms oder Nachhilfeunterricht durch Fachlehrer,  beobachtet und verfolgt die Leistungsentwicklung, spricht mit den betroffenen Fachlehrern, steht Eltern und Schülern für Fragen zur Verfügung, kann zwischen Schülern, Eltern und Lehrern vermitteln. Die Leitung bzw. Teilnahme an notwendigen Förderplangesprächen im Rahmen der individuellen Förderung gehört ebenfalls zu den Aufgaben eines Lerncoaches.

Außerdem wird von den Lerncoaches qualifizierter Förderunterricht in Mathematik erteilt. Die Maßnahme der individuellen Förderung durch Fachlehrer ist verpflichtend und als Serviceleistung der Schule kostenlos. Dass sich unsere Bemühungen positiv auswirken, zeigt sich seit dem Schuljahr 2008/2009 Der Sitzenbleiberanteil in der Klassenstufe 7 bis 10/EF konnte kontinuierlich gesenkt werden.

 


Tutoren (FLOH-Konzept)

Beim Tutorenkonzept geben leistungsstarke und motivierte Oberstufenschülerinnen und -schüler schwächeren Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-8 Förderunterricht (Einzelunterricht oder Zweiergruppen). Lehrkräfte koordinieren das Projekt.

Sie suchen Tutoren, schulen die Tutoren, stellen differenzierende Arbeitsmaterialien zur Verfügung, führen Absprachen mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern, stehen bei Beratungsbedarf den Eltern zur Verfügung und evaluieren jährlich das Projekt.

Oberstufenschülerinnen und Schüler leisten dabei auch organisatorische Hilfestellung („FLOH"-Förderunterricht und Lernhilfen am Otto-Hahn-Gymnasium). Eine umfassende Evaluation findet am Ende der Erprobungsstufe statt. Hierbei zeigt sich, dass sich die Zahl derjenigen Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Erprobungsstufe das Otto-Hahn-Gymnasium verlassen müssen, halbiert hat. Bei rund 150 Schülerinnen und Schülern pro Jahr-gang ist dies mittlerweile bei nur noch wenigen Schülerinnen und Schülern der Fall.

Eine umfassende Ausweitung auf die Jahrgangsstufen 9 und 10 streben wir aufgrund unserer Erfahrungen zwar derzeit nicht an, da die Erfolgsquote des Tutorenkonzepts aus unterschiedlichen Gründen in den höheren Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I zurückgeht (so z.B. durch fachliche/didaktisch-methodische Überforderung der Tutoren bei zu komplexen Aufgaben und Inhalten; zu geringe Altersunterschiede zwischen Förderschülern und Tutoren o.ä.). Jedoch gibt es in zunehmendem Maße erfreuliche Ausnahmen (vor allem Mathematik).

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