BILINGUALER ZWEIG AM OHG

Erdkunde bilingual (7-EF/10)


Die Fachschaft 'Erdkunde bilingual'

Welcome: That's us!


Linda Giesecke (Gi) - Susanne Kraff (Kra) - Eva Paulus (EP) - Maj-Britt Schröder (Sö)


Why bilingual geography?

Ziele des Faches

Entgrenzung, Internationalisierung, Flexibilität, internationaler Migration, - das 21. Jahrhundert ist von einer Globalisierung geprägt, die sich auf viele Bereiche des täglichen Lebens niederschlägt, insbesondere auf die Wirtschaft, aber auch auf die Gesellschaft. Diese Veränderungen haben merkliche Auswirkungen auf die Bildung, welche den Auftrag hat die Jugendlichen auf das spätere Berufsleben und auf das Leben miteinander in einer von Vielfalt gekennzeichneten Gesellschaft vorzubereiten. Ein bildungspolitisches und curriculares Konzept, das diesen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen im 21. Jahrhundert gerecht wird und sich in die Grundstruktur einer auf Nachhaltigkeit angelegten Allgemeinbildung gut einfügen kann, ist das des bilingualen Unterrichts. 

Der Begriff „bilingual“ bezeichnet ein schulisches Angebot, in dem Englisch als Unterrichtssprache mit deutschen Anteilen in einem Unterrichtsfach eingesetzt werden. Die Lernsituation im bilingualen Unterricht, in der der schulisch-fachliche Wissenserwerb mittels einer Fremdsprache als Arbeitssprache stattfindet, stellt daher eine Besonderheit dar. Schülerinnen und Schüler stehen vor der Herausforderung wissenschaftliche Konzepte in der Fremdsprache aufzubauen, diese kognitiv zu vernetzen und mit den Alltagsbegriffen zu verknüpfen.

Bei der gezielten integrierten Vermittlung von fachrelevanten Arbeitstechniken und inhaltsorientierten Fremdsprachenunterricht, ist der Ausgangs- und Bezugspunkt didaktischer Planung die Fachdidaktik des muttersprachlichen Sachfaches.

Folglich steht auch im bilingualen Erdkundeunterricht der Raum, welcher die Rahmenbedingungen menschlichen Lebens darstellt, im Fokus. Der bilinguale Erdkundeunterricht trägt zur Befähigung der Schülerinnen und Schüler bei, jene raumbezogenen Strukturen und Prozesse zu verstehen, deren vielfältigen Zusammenhänge sich als ein Gefüge wechselseitiger Mensch-Umwelt-Beziehungen zeigen. Damit werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, die Herausforderungen des 21.Jahrhunderts zu bewältigen, damit

  • die natürlichen Lebensgrundlagen nachhaltig, im ökologischen, ökonomischen und sozialen Sinne, gesichert werden,
  • Chancen und Risiken der zunehmenden Globalisierung erfasst werden,
  • die weltweiten Disparitäten und damit Chancenungleichheiten verringert werden
  • und ein interkulturelles Verständnis eine friedliche, globale Nachbarschaft ermöglicht (vgl. Kernlernplan der Sek. I). Dieses steht insbesondere durch die Multiperspektivität im bilingualen Erdkundeunterricht im Fokus.

Einblicke

''Pictures often speak louder than words.''



Ergebnissicherung 2.0: Padlet - 'Solutions to combating desertification in the Sahel'

in Jahrgangsstufe EF/10


Besuch des Unternehmens FOND OF

in Jahrgangsstufe 9

Am Freitag, den 28.06.2019, wurde der bilinguale Erdkundekurs der 9. Klassen durch den Vertreter Julian Conrads des Unternehmens Fond Of aus Köln besucht. Auch wenn dieses Unternehmen zunächst nicht jedem ein Begriff sein sollte, die Rucksäcke- und Taschenmarken „Satch“, „PingPong“, „Affenzahn“, „Aevor“, „Salzen“ und „Ergobag“ sind es allemal. Was genau dieses Unternehmen besonders macht, ist dessen Wertlegung auf die gewissenhafte Herstellung und das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Nachhaltigkeit. Letzteres zeichnet sich vor allem durch eine verantwortungsvolle und nachhaltige Herstellung aus, denn es wird genau hingeschaut, wenn es um die Produktions- und Herstellungsbedingungen in den Nähereien in China, Vietnam und Myanmar geht. Eine transparente und offene Unternehmensführung ist dabei unabdingbar.

Da sich der bilinguale Erdkundekurs in den letzten Wochen mit dem weltumspannenden Thema der Globalisierung beschäftigt und intensiv auseinandergesetzt hat, wurde immer wieder über Verlierer und Gewinner in diesem Prozess gesprochen. Zudem wurden des Öfteren die Begrifflichkeiten Fairness, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit aufgegriffen und geschaut, welchen Einfluss jeder Einzelne von uns in dem Prozess der Globalisierung hat. Folglich war es überaus erfreulich, dass die Schülerinnen und Schüler die Chance hatten, Herrn Conrads Fragen bezüglich der Nachhaltigkeit seines Unternehmens stellen zu können.

Bei dem Besuch wurde ersichtlich, dass die Verbesserung hinsichtlich Fairness und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft einen langwierigen Prozess darstellt und nicht von heute auf morgen passieren kann. Es wurde deutlich, dass Nachhaltigkeit kein Projekt sein kann, sondern unser aller Leben in zahlreichen Situationen tangiert und somit ein Bewusstsein darüber in allen gesellschaftlichen Belangen geschaffen werden muss.

Der Besuch zeichnete sich als voller Erfolg aus, da die Schülerinnen und Schüler dem Vortrag überaus interessiert, motiviert und begeistert folgten und dessen Inhalte in der anschließenden Fragerunde kritisch hinterfragten. Folglich ließ der Vormittag immer wieder hitzige Debatten zu, in denen es um Rucksäcke, Atomkraft sowie Fairness und Nachhaltigkeit ging. Herr Conrads hat sich immer wieder kritischen und teilweise unbequemen Fragen stellen müssen, die er stets offen und ehrlich beantwortete. Abschließend lässt sich festhalten, dass alle Beteiligten eine sehr gute Zeit hatten und das Bewusstsein über das omnipräsente Themenfeld der Globalisierung nachhaltig vertieft werden konnte.


Erklärvideo ''Tsunamis“

in Jahrgangsstufe 8


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