3 Fragen an… 3 Schüler aus der Klasse 5e

1. Was habt ihr gedacht, als ihr erfahren habt, dass ihr in einer Tablet-Klasse seid?

„Wir haben uns vor allen Dingen darüber gefreut, weil wir es uns vorher gewünscht hatten. Aber es war auch ein komisches Gefühl, denn wir wussten damals noch nicht, was genau auf uns zukommen wird; das Lernen mithilfe des iPads ist für uns etwas ganz Neues.“

2. Wie häufig und zu welchem Zweck wird das iPad im Unterricht eingesetzt?

„Es kommt täglich ein- bis zweimal zum Einsatz, hauptsächlich um Fotos von Arbeitsergebnissen für die Tafel zu machen und Lern-Apps zu nutzen. Am besten gefallen hat uns das interaktive Abzeichnen von Inhalten sowie die Visualisierung von Problemen an der Tafel, wodurch wir sie leicht gemeinsam besprechen konnten.“

3. Welchen Vorteil hat das iPad als zusätzliches Unterrichtsmedium?

„Ein großer Vorteil ist für uns,  dass wir weniger Schreibarbeit im Unterricht haben, wobei gleichzeitig dafür gesorgt wird, dass wir das Schreiben nicht verlernen. Die Lerninhalte können durch das iPad digital gesichert und uns geschickt werden. So können wir von zu Hause sehr bequem auf die Inhalte zugreifen und sie für die Hausaufgaben nutzen.“

Vorteile des iPad-Einsatzes für den Mathematik-Unterricht

Foto MatheDie Einführung der Tablets an unserer Schule bedeutete sowohl für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5b und 5e als auch für die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer eine neue Herausforderung. Mit zunehmender Dauer kristallisieren sich Vorteile heraus, die ein unterrichtender Mathematiklehrer wie folgt schildert:

„Ein Vorteil liegt in einer neuen Möglichkeit der Binnendifferenzierung. Durch den Einsatz verschiedener Mathe-Apps können die Schülerinnen und Schüler im eigenen Lerntempo und mit einem eigenen Schwierigkeitsgrad individuell gefördert werden. Darüber hinaus hilft die kollaborative Baiboard-App Lernzeitverluste zu vermeiden. In das iPad eingegebene Daten und Messergebnisse der Schüler erscheinen in Echtzeit an der Tafel, sind somit für alle visualisiert und können schneller gemeinsam ausgewertet werden. Ein weiterer Vorteil, der unabhängig vom Fach ist, ist die Möglichkeit der Unterrichtsevaluation am Stundenende.  Sie wird ebenfalls in Echtzeit übertragen und sichtbar und kommt mir als Lehrer bei der Planung der nächsten Unterrichtseinheit zugute.“

Für die kurze Zeit, in der das iPad an der Schule verwendet wird, lassen sich also bereits positive Tendenzen erkennen. Man darf gespannt sein, welche weiteren Neuerungen und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten die Tablets in Zukunft bieten. 

Tablet trifft Buch

TbletBuch„Wann wurde Otto Hahn geboren? Wo stehen eigentlich die Harry-Potter-Bücher in der Bücherei? Gibt es hier auch mein Lieblingsbuch?“ Um die Schülerbücherei besser kennen zu lernen, hat die Klasse 5b eine Rallye durchgeführt. Den Fragebogen konnten die Schüler auf dem iPad aufrufen, ausfüllen und vergleichen. Das war praktisch und unkompliziert, fanden die Schüler. Die Lösung gab es dann im Anschluss auch digital  - die Lust aufs Schmökern in Papier- Büchern  wurde trotzdem geweckt.

EinBlick in die Welt

Atlas iPadGemeinsam stark: Der gute alte Atlas und das iPad

Atlasführerschein im Erdkundeunterricht. Die Schüler trainieren den Umgang mit dem Atlas, lernen wie man Karten liest, berechnen Entfernungen mit Maßstäben und was die Symbole und Signaturen bedeuten.  Für mich persönlich als Erdkundelehrerin war der Atlas immer das wichtigste Buch in meinem Regal – jede Karte ein kleines Kunstwerk.  Und nun google maps auf dem Tablet?

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Neue Möglichkeiten im Sport – Sprinttechnikanalyse via iPad

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Wer schnell sein will, benötigt neben Schnellkraft und einer guten Reaktion nach dem Startschuss auch eine gute Sprinttechnik, um die 50 m Strecke möglichst schnell zu überwinden. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem Ballendrucklauf, um eine möglichst effektive Beschleunigung zu erreichen. Aber laufe ich wirklich auf dem Vorderfuß?

Dieser Frage sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5e mithilfe des iPads auf den Grund gegangen. In Kleingruppen filmte jeweils ein Schüler die Startsequenz seiner Gruppenmitglieder. Anschließend konnten die Videos gemeinsam ausgewertet und durch die Zeitlupenfunktion genau auf den Fußaufsatz geachtet werden. So erhielt jeder Schüler eine individuelle Rückmeldung zur eigenen Sprinttechnik, welche in einer weiteren Übungsphase verbessert oder vertieft werden konnte. Ein erneutes Filmen der Startsequenz mit anschließender Auswertung in der Kleingruppe ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eine direkte Überprüfung des Lernerfolges.

„Eine sehr schöne Erfahrung, sich selbst laufen zu sehen“, „Ich konnte erkennen, was ich vorher falsch gemacht habe und dies sofort ändern“ oder „Cool, dass wir das iPad auch im Sport einsetzen konnten“. So klangen die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler bei der abschließenden Reflexion der Unterrichtsstunde. Aus Lehrersicht ließ sich feststellen, dass die Kinder sehr selbständig arbeiten konnten, sich gegenseitig unterstützt haben und die Motivation durch den Einsatz der iPads sehr hoch war. Auf diese Weise ist das Tablet eine sinnvolle Ergänzung zum alltäglichen Sportunterricht und es wird bald erneut zum Einsatz kommen.

Die ersten Tage mit dem iPad

Seit dem 24.08.15 ist nach umfangreicher Vorbereitung und Konzeptarbeit, diversen Lehrerfortbildungen sowie vielen Gesprächsrunden mit Schulleitung und Schulträger  das iPad endlich in Schülerhänden. Die Freude war groß! Erste Fragen wie „Darf ich das Tablet auch privat nutzen?“ und „Welche Apps darf ich installieren?“ konnten in der Einführungsveranstaltung schnell geklärt werden. Hauptthema dieser Veranstaltung waren die mit den Eltern und Schülern abgeschlossenen Nutzungsvereinbarung, die Grundfunktionalitäten und Einstellungen des iPads und vor allem das Anmelden und Arbeiten mit dem dafür eingerichteten Schulnetzwerk. Aufgaben, Lösungen und Arbeitsmaterialien konnten ab jetzt von allen Beteiligten verteilt, eingesammelt und ausgetauscht werden. Das Präsentieren mit Apple-TV, das in jedem eingesetzten Raum installiert ist, wurde ausprobiert und auch der Umgang mit der kollaborativen Smart-Board App wurde spielerisch geübt.  Alle waren hochmotiviert und jeder -  Lehrer und Schüler - wusste womit er sich die nächsten Abend weiterhin beschäftigen wird .

Tablet-Klassen

Anhang 1

Im Rahmen der stetigen Weiterentwicklung unseres schulinternen Medienkonzeptes haben wir in engster Kooperation mit dem Schulträger zwei Klassen der Jahrgangsstufe 5 mit personalisierten Tablets ausgestattet. Mit der Einführung von Tablets für Unterrichtszwecke kommen wir der Verantwortung nach, Schülerinnen und Schüler durch zeitgemäße digitale Bildung auf die sich rasant entwickelnde Gesellschaft vorzubereiten.

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Mit dem iPad zum Abitur?

Ab dem Schuljahr 2015-16 sollen zwei 5. Klassen mit personalisierten Ipads ausgestattet werden. Dazu hat Informatiklehrer Jaouad El Jerroudi, im Auftrag der Schulleitung, ein Konzept entwickelt. Dieses soll zunächst nur als Pilotprojekt durchgeführt werden, damit die Eignung von Tablets für den Unterricht  geprüft werden kann. Die Stadt Monheim unterstützt das OHG finanziell bei der Ausstattung.

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Tablets am OHG

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