Europatag stark geprägt durch die iPads

Am 17.05 fand der diesjährige Europatag an unserer Schule statt. In der Sekundarstufe I hatten alle Klassen die Aufgabe, ein im Vorfeld zugelostes Land zu präsentieren. Viele der aktuell sieben Tablet-Klassen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 machten dafür von ihren iPads Gebrauch. So nutzten gleich mehrere Klassen das iPad, um die eigene Interpretation der Nationaltänze der Länder zu filmen und in ihrem Klassenraum zu präsentieren. Andere Klassen filmten landestypische Theaterstücke und führten diese vor. Zwei Klassen der sechsten Klassen erstellten mithilfe der Kahoot-App jeweils ein Quiz zu ihrem Land. Die besuchenden Schülerinnen und Schüler konnten so im Wettkampf mit anderen ihr Wissen über die jeweiligen Länder testen.

 

IServ erfolgreich gestartet

In der Woche nach den Osterferien ist das neue Schulnetzwerk erfolgreich gestartet. Die Hauptvorzüge des neuen Netzwerkes sind ein schnellerer und vor allen Dingen sichererer Datenaustausch. Es beinhaltet zudem viele neue Funktionen, wie einen einen kursspezifischen Kalender, einen direkten Dateiaustausch, das Verteilen von Aufgaben sowie die Möglichkeit intern zu kommunizieren. Das neue Netzwerk ist im Vergleich zum alten kompatibler im Umgang mit den Tablets und dadurch erleichtert es die Arbeit in den iPad-Klassen. Mithilfe der IServ-App haben sowohl Lehrer als auch Schüler in der Schule oder zu Hause einen schnellen Zugriff auf das Netztwerk und somit auf wichtige Schultermine, schulinterne E-Mails und für den Unterricht relevante Dateien und Aufgaben.

 

Eindrücke der Klasse 5b zur Arbeit mit den iPads

1. Wie gefällt euch der Unterricht mit den iPads?

Der Unterricht ist durch die iPads sehr abwechslungsreich und der Umgang mit dem neuen Medium bereitet uns sehr viel Spaß. Es passt gut zu uns, da wir gerne mit elektronischen Medien umgehen. Es gibt natürlich immer Momente im Unterricht, in denen die Arbeit von Hand schneller zu erledigen ist und wir somit das Schreiben nicht verlernen. Aber gerade bei der Recherche-Arbeit sowie beim Erstellen kreativer Filme für den Unterricht zeigt sich der große Vorteil der Tablets, wenngleich der Tornister noch etwas schwerer geworden ist.

2. Wo seht ihr noch Verbesserungsmöglichkeiten?

Es wäre schön, wenn unsere Lehrer vorher ankündigen würden, dass wir die iPads in der nächsten Stunde benötigen. Dann könnten wir sie nur bei Bedarf mitnehmen. Wir würden uns auch wünschen, mit den iPads an größeren Projekten zu arbeiten und man die Nutzung der Tablets dann etwas beschränkt. Natürlich wäre es für uns am besten, wenn wir die benötigten Schulbücher auf unseren Tablets zur Verfügung hätten. Schön wäre es auch noch, Auflademöglichkeiten in den Klassenräumen zu installieren, da es hin und wieder passiert, dass nicht alle ein ausreichend geladenes iPad dabei haben.

 

Pädagogischer Tag ganz im Zeichen der iPads

Der erste pädagogische Tag des Schuljahres 2016/2017 steht ganz im Zeichen der iPads. Die Lehrerinnen und Lehrer, die ab dem kommenden Schuljahr neu im Tabletprojekt eingesetzt werden, haben ihre neuen Geräte gerade erhalten. Nun dürfen sie sich über die erste Fortbildungsmaßnahme freuen, in der Grundlagen für die Arbeit mit den iPads vermittelt werden.

Die Kolleginnen und Kollegen, die bereits seit diesem oder sogar seit letztem Schuljahr tabletgestützt unterrichten, haben die Wahl zwischen fünf unterschiedlichen Fortbildungs-angeboten. Diese werden sowohl intern als auch extern geleitet. Herr El Jeroudi wird eine Fortbildung im Bereich Videoschnitt mit iMovie anbieten und dabei auch noch einmal den Umgang mit dem Schulnetzwerk thematisieren. Herr Zimmermann bietet einen Workshop zur Erstellung von Erklärvideos und Erkläraudios an, durch die im Unterricht die reine Übungszeit optimiert werden soll. Herr Kaiser stellt die Classroom App vor, mit deren Hilfe unter anderem die iPads der Schülerinnen und Schüler überwacht werden können. Die beiden externen Referenten bieten je einen Workshop zur Schüleraktivierung durch Interaktivität und zum iPad-Einsatz im Fremdsprachenunterricht an.

 

Das iPad im Französischunterricht

Buchseite Französisch

Dadurch, dass die iPads mittlerweile in der sechsten Klasse angekommen sind, gibt es auch im Fach Französisch die Möglichkeit von den Vorteilen des tabletgestützten Unterrichts zu profitieren. Ein großes Plus besteht darin, dass das Lehrbuch für die Klasse 6 in digitaler Form zur Verfügung steht. Dadurch dürfte auch der Tornister etwas leichter sein, aber vor allen Dingen profitiert man von den vielen direkten Verlinkungen von vertiefendem und weiterführendem Arbeitsmaterial, das den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden kann. Dies erleichtert natürlich auch die Vorbereitung der einzelnen Unterrichtseinheiten.
Ebenfalls ist für das zweite Halbjahr der Einsatz einer Vokabel-App geplant, sodass die Schüler die Vokabeln digital trainieren können und sich im Klassenranking mit ihren Klassenkameraden messen können. Bonne chance!

 

Evaluation: iPad - Einsatz in der 6. Klasse Französisch

Diese Evaluation wurde im Januar 2017 in einem Französischkurs der 6. Klasse durchgeführt und ist angelegt an die Umfrage, die bereits 2016 am Otto-Hahn-Gymnasium in Monheim in anderen iPad-Klassen durchgeführt wurde. Insgesamt konnten 28 Fragebögen ausgewertet werden.

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Aktuelle Entwicklungen

Auf der letzten Lehrerkonferenz wurde beschlossen, dass ab dem kommenden Schuljahr das iPad-Projekt auch auf die Einführungsphase ausgeweitet wird. Zudem erhalten in den aktuellen fünften und sechsten Klassen alle Schülerinnen und Schüler ein iPad und alle neuen fünften Klassen werden ab dem Frühjahr 2018 mit Tablets ausgestattet. In einem Jahr wird also etwa die Hälfte unserer Schülerschaft tabletgestützt unterrichtet.

Die Aufstockung bewirkt einen verstärkten Fortbildungsbedarf für die in das Projekt involvierten Lehrkräfte. So wird neben dem Karnevalsdienstag (28.02.2017) der Freitag nach Fronleichnam (16.06.2017) zu einem zweiten pädagogischen Tag, an dem verschiedene Fortbildungen im iPad-Bereich angeboten werden.

 

Drei Fragen an zwei Schüler aus der 6b zum tabletgestützten Physik-Unterricht

ipad in Physik

 

1. Wie nutzt ihr euer iPad im Physik-Unterricht?

Wir nutzen das iPad hauptsächlich, um unsere Versuche und Experimente zu fotografieren oder zu filmen. Darüber hinaus bietet es sich an, wenn etwas unklar ist, im Internet nach Hilfen zu recherchieren. Schließlich können wir auch Versuche auf den Tischen der Schüler oder auf dem Lehrerpult mittels Apple TV für alle auf die Leinwand übertragen, wodurch kleinere Details sichtbarer werden und man die Versuche besser verfolgen kann.

2. Inwiefern helfen euch eure Aufnahmen für die Arbeit zu Hause?

Die Aufnahmen haben einen großen Nutzen für die Arbeit zu Hause, da man sich im Unterricht nicht immer alles merken kann. Als wir beispielsweise einen Schaltplan zeichnen sollten, erledigte sich die Arbeit sehr leicht mithilfe des Fotos.

3. Beurteilt den iPad-Einsatz im Fach Physik.

Der Spaßfaktor ist durch den Einsatz der iPads sehr hoch und die Motivation vieler Schülerinnen und Schüler steigt. Schön wäre es allerdings, wenn es eine sinnvolle App geben würde, mit deren Hilfe man Versuche erstmal auf dem iPad ausprobieren kann und auf Gefahrenquellen hingewiesen wird. Diese könnte man dann im Unterricht nachbauen.

 

Aus dem Dribbling in die Zauberecke – Übung des Korblegers mithilfe der iPads

Korbleger 2

 

Die aktuellen 5er-Klassen sind nun mit iPads ausgestattet und sie wurden durch Herrn El Jeroudi und Herrn Kaiser in die Arbeit mit den Tablets eingeführt. Somit war es an der Zeit die Vorteile des tabletgestützten Unterrichts auch für den Sportunterricht zu nutzen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b kannten bereits die Kriterien für einen erfolgreichen Korbleger, aber Schrittfolge und Korberfolg bereiteten dennoch Schwierigkeiten. Also filmten sie sich gegenseitig bei ihren Korblegern und analysierten anschließend ihre Bewegungen im Hinblick auf ein reguläres Dribbling sowie einen gezielten Wurf an das Brett bzw. auf den Korb. Im nächsten Schritt konnten sofort Korrekturen vorgenommen werden. Auf diese Weise verbesserten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Bewegungen und erlangten Sicherheit für die anstehende Korbleger-Überprüfung. Darüber hinaus wird das Bewegungssehen geschult, welches den Lernerfolg im Sportunterricht auch zukünftig positiv beeinflussen kann.

Tablets am OHG

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