Beratung bei persönlichen Problemen

Einzelgespräche und Beratung bei persönlichen Problemen

Das Beratungsangebot bietet kurzfristige und möglichst nachhaltige Hilfestellung für alle, die in der Schule von Konflikten und Krisen betroffen sind. Es geht um die Bewältigung und Befreiung blockierter Lern- und Lebenssituationen mit dem Ziel, Konflikte im persönlichen und sozialen Bereich aufzulösen.

 

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Beratung durch:

Gisela Groener-Stüttgen, Fachtherapeutin für Psychotherapie /
Ehe-, Familien-, Lebensberatung

Für Terminabsprachen erreichbar:
-über das Sekretariat
-im Lehrerzimmer
-im Raum 029

u.a. Montag 2./5. Std.
Dienstag 4. Std.
Mittwoch 5. Std.

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In der Regel handelt es sich um schulische Probleme wie Konflikte mit einzelnen Mitschülern oder Schülergruppen, Lernstörungen, mangelndes Selbstwertgefühl, aggressives Verhalten, Verweigerung von Mitarbeit im Unterricht, Schwierigkeiten aufgrund der familiären Situation und seltener Drogenprobleme,(reaktive) Depression infolge von Todesfällen in der Familie, Versagensangst vor Klausuren und Abiturprüfungen.

In den meisten Fällen werden die Schüler von Lehrern, vor allem Klassenlehrern, die in ihrem Unterricht von den Problemen der jeweiligen Schüler betroffen sind, in die Beratung vermittelt. Auch kommen Schüler ohne Vermittlung aus eigener Not und oft ist es sinnvoll oder sogar notwendig, die Erziehungsberechtigten in die beratenden Gespräche einzubeziehen.

Die Grundlage der Beratung bildet das Gespräch, wobei der Schwerpunkt im Zuhören liegt. Die Gespräche sind vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht. Während des ersten Gespräches gilt es zu ermitteln, welche Schwierigkeiten vorliegen, ob weitere Beratungen sinnvoll sind und ob es ratsam ist, den Schüler an andere Stellen zu vermitteln.

In schwerwiegenden Fällen werden Gespräche auch während der regulären Unterrichtszeit geführt, wenn Schüler in ihrer Not ohnehin keine Aufnahmebereitschaft für den Unterrichtsprozess aufbringen können oder sie zu einem extremen Störfaktor geworden sind. Häufiger finden Beratungen auch nach dem Unterricht unter Einbeziehung der Eltern statt. Dabei geht es darum, durch gezielte Fragen die Gesamtsituation zu heben und das Störfeld abzustecken. Das Hinterfragen festbetonierter Standpunkte ermöglicht Perspektivwechsel und unerwartet neue Sichtweisen. Schwierigkeiten, die von Angst, Zwang und Druck seitens der Eltern herrühren, bewegen einzelne Schüler über ein Jahr lang die Beratung regelmäßig aufzusuchen.

Um dem Grund von Blockaden näher zu kommen, arbeiten wir oft auch nonverbal mit Bildern oder Zeichnungen, da diese häufig direkter als das Wort unbewusste Konflikte zu Tage fördern. Dadurch wird Kommunikation erst freigesetzt.

Die Beratungstätigkeit am OHG begann am 2.2.1993 und wird mit vier Stunden wöchentlich angeboten. Zur Zeit ist die Nachfrage nach persönlicher Krisenberatung unverändert stark und der mit der Beratung verbundene Aufwand eher gestiegen durch die häufiger auftretende Notwendigkeit, die Eltern in die Beratungsgespräche mit einzubeziehen.

Die Einrichtung der Streitschlichtung und deren Pflege durch qualifizierte engagierte Schüler ist entlastend und hilfreich, Aggressionen und Gewalt an der Schule abzubauen. Als Ergänzung zu persönlichen Konfliktberatung ist sie ein Schritt, die Kommunikation und eine friedvolle Atmosphäre in unserer Schule zu fördern.

Eine sinnvolle Weiterentwicklung der Beratung wäre sicherlich die Einrichtung eines Gesprächskreises, in dem Supervision durch Austausch betroffener und interessierter Kollegen über akute oder latente Konfliktsituationen stattfinden kann.

G. Groener-Stüttgen

 

Beratung & Hilfe am OHG

 

Beratungskonzept