Warum Italienisch lernen?

Ganz einfach! Weil es so viel Spaß macht! Weil Italienisch eine wunderschöne Sprache ist! Weil die Italiener für uns aus dem Norden so sympathisch, lustig und gutaussehend sind. Und: Weil wir in Italien so gerne Urlaub machen! Gründe gibt es also viele.

Italienisch

Positiv für das Erlernen der italienischen Sprache ist die Einstellung, die der Lerner zu Italien hat. Wir Deutsche mögen Italien. Wir denken dabei an Urlaub, sonniges Wetter, gutes Essen, schöne Städte und lebensfrohe, temperamentvolle und wild- gestikulierende Menschen. Jeder kennt die Pizza, die Spaghetti, das leckere Eis, den Ferrari, Venedig, Rom und den Schiefen Turm von Pisa. Wir verbinden sehr viel Positives mit Italien und dies erhöht die Motivation und die Freude beim Lernen und macht Lust darauf, Italienisch sprechen zu können.

Mit dieser positiven Einstellung im Gepäck geht es dann hinein in den Italienischunterricht. Hier bemerken die Schüler sehr schnell, dass auch die Italienischlehrer diese positive Einstellung und ganz viel Leidenschaft für das Italienische und für Italien mit in den Unterricht bringen. Die Lehrer der Italienisch-Fachschaft mögen ihr Fach, sie lieben Italien, verbringen dort immer wieder ihre Ferien und auch sie sind verrückt nach Pizza und Pasta. So wird das Vermitteln der Sprache mit Freude und Erfahrungen verbunden, mit denen die Schüler angesteckt werden.

Im Unterricht fällt den Schülern direkt auf, dass es sehr viele Ähnlichkeiten zu Latein und Französisch gibt. Eine der beiden Sprachen kennen sie ja schon seit der sechsten Klasse. Dies hilft ihnen besonders beim Verstehen von grammatischen Strukturen, da die Parallelen durch die Verwandtschaft dieser Sprachen sehr groß sind. Außerdem werden die Schüler bemerken, dass sie schon Experten des Fremdsprachenunterrichts sind. Dies liegt auch am jahrelangen Englischunterricht. Die Schüler wissen schon, wie man Vokabeln lernt, sie sind es schon gewohnt in einer Fremdsprache zu sprechen und zu schreiben und sie haben schon ein Konzept von Grammatik. Die Ähnlichkeit des Italienischen zu Latein und Französisch und das bereits erworbene Wissen aus dem Fremdsprachenunterricht im Allgemeinen helfen somit dem Schüler und erleichtern das Sprachenlernen.

Italienisch ist eine unserer europäischen Sprachen und Europa wächst zusammen. Dieses Zusammenwachsen findet in vielen Bereichen statt, z.B. in der Wirtschaft, der Politik und der Kultur. Man sollte also die Gelegenheit und das Angebot, eine weitere europäische Sprache im schulischen Rahmen erlernen zu können, beim Schopf packen. Viele Erwachsene träumen davon, eine weitere Fremdsprache lernen zu können und bedauern es, dass sie nicht früher mit dem Erlernen einer weiteren Sprache begonnen haben. Es ist eine bekannte Tatsache: Jungen Menschen fällt das Sprachenlernen leichter. Sie lernen schneller und müheloser. Es ist ein Glücksfall, dass den Schülern heutzutage im Schulalltag viel Platz zum Erlernen von Fremdsprachen eingeräumt wird. Man sollte diese Gelegenheit nutzen.

Im Hinblick auf die berufliche Laufbahn nach der Schule darf man nicht vergessen, dass das Beherrschen mehrerer Fremdsprachen mittlerweile als Voraussetzung sowohl für viele Arbeitsplätze als auch für viele Studiengänge angesehen wird. Damit die Schüler später nicht vor dem Problem stehen, mühselig eine weitere Fremdsprache erlernen zu müssen, um sich beruflich verwirklichen zu können, sollte man diese Chance bereits während der Schulzeit wahrnehmen. Italienisch z.B. ist die Sprache eines unserer wichtigsten Handelspartner (die wirtschaftlichen Beziehungen zu Italien sind deutlich umfangreicher und bedeutender als diejenigen zu Spanien). Italienisch ist die Sprache der Mode, des Designs, der Kunstgeschichte usw.

Die Wahl des Faches Italienisch eignet sich besonders für alle Schüler, die Spaß am Sprachenlernen haben, die begeisterungsfähig sind, wenn es darum geht, ein neues Land kennenzulernen und die gerne mit Menschen aus anderen Kulturen in Kontakt treten wollen.

Im Italienischunterricht werden verschiedene Kompetenzen herausgebildet: Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben. Dies geschieht mit Hilfe verschiedenster didaktischer Methoden, die auf die jeweilige Klasse zugeschnitten sind (z.B. Übungen zum Hörverstehen mit Hörbeispielen aus dem Radio oder aus Liedern, Gruppen-und Partnerarbeit, Spiele und bewegtes Lernen u.v.m.). Das Sprachenlernen ist dabei immer eingebettet in Kommunikationssituationen, die der Lebenswelt der Schüler entstammen, wie z.B. sich für einen Kinoabend verabreden, shoppen gehen, seinen Tagesablauf wiedergeben, Freizeit-und Ferienplanung u. ä..
Vergessen darf man natürlich nicht: Vokabellernen und Grammatikaufgaben gehören ebenfalls zum Fremdsprachenunterricht.

An unserer Schule haben wir außerdem das große Glück eine Sprachassistentin im Fach Italienisch zu haben. Dies ist eine junge Italienerin, die mit in die Klassen kommt und mit den Schülern spricht, lernt und von ihrer Heimat Italien berichtet.

Wurde schon gesagt, warum es toll ist Italienisch zu lernen? Ja. Dann nochmal zur Erinnerung. Italienisch ist eine wunderschöne Sprache und die Italiener sind ein sympathisches und lustiges Volk.
Allora, benvenuti nella classe d´italiano!

 

 

 

Italienisch am OHG