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Der Europatag 2017

Neues Europa – Mehr Europa!“

Europa ist in Bewegung, Europa muss sich neuen Herausforderungen stellen, Europa muss sich (wieder)finden – der „Europatag 2017“ (am 17. Mai) setzte auf eben diese aktuellen Gegebenheiten und forderte die Schülerinnen und Schüler des OHG heraus.

 

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Wie sieht es aus in und um Europa? Fühle ich mich (noch) als Europäer? Inwiefern beeinflussen anti-europäische Strömungen und Einzelpersonen die europäische Stabilität? Für die Oberstufenschüler oft bereits im Unterricht, vor allem in den Sozialwissenschaften, diskutierte Fragen wurden an diesem Tag intensiviert und eingeladene Gäste vermittelten fundierte Einblicke und erörterten spannende Perspektiven die europäische Gemeinschaft und das Weltgeschehen betreffend. Drs. Siebo M. H. Janssen von der Universität Köln beispielsweise gab provokant zur Diskussion vor, „welche Gefahren durch Trump, Le Pen, AfD und Co. für die Europäische Union [drohten]“ und ob vom „Ende des liberalen Westens“ gesprochen werden könne. Welche Bedeutung hat die EU eigentlich besonders jetzt und welche Konsequenzen hat letztlich der Brexit? „Brexit – was nun?“ lautete daher der Projekttitel des JEF-Teams (Junge Europäische Föderalisten). Manfred Klein von der Europa-Union Monheim erarbeitete zusammen mit Schülerinnen und Schülern, die insgesamt an diesem Tag in kleineren Gruppen den Gästen und Projekten zugeteilt waren, etwa zwei Stunden lang den ungeheuren Wert des europäischen Gedankens, der angesichts der Unruhen in anderen Ländern hochzuhalten und im Besonderen zu schützen sei. Neben weiteren Projekten vor bewährter Zusammenarbeit, u.a. das Planspiel „Global Fashion“, geleitet von Georg Schwedt vom CIVIC-Institut, konnten wir neu die YEPs, die Young European Professionals, an unserer Schule begrüßen, die das nach wie vor hochbrisante und die europäische Solidarität strapazierende Thema der Flüchtlingspolitik mit den Oberstufenschülern der Q1 bearbeiteten. Ebenfalls zum ersten und hoffentlich nicht letzten Mal am OHG gab Jan Schröder als Diversity Coach und selbst halb Däne, halb Deutscher einen Einblick in das Gefühl und den Umstand, zu einer „Minderheit“ zu gehören am Beispiel der dänischen Minderheit in Südschleswig, um so die grundsätzliche Frage nach Identität aufzuwerfen.

Gedanklich ‚in Bewegung‘ die Älteren – ganz praktisch und tatsächlich in Bewegung die Jüngeren! „Sport, Spiel & Musik“ dominierte als Ausrichtung in diesem Jahr die für die Sek. I- sowie die EF-Schüler vorgegebene Beschäftigung mit einem Land der europäischen Union, dieses Mal unter Hinzunahme der Schweiz, Norwegens, Serbiens, der Türkei und Russlands. Auf einem Skateboard durch eine simulierte Schneelandschaft düsen und dabei an Stationen Quizfragen beantworten, die Hintergründe des auch bei uns in Deutschland sehr beliebten Wikingerspiels erfahren, in einem mit Playmobilfiguren selbst gedrehten Film auf lustige Art die „schrägsten“ Länderinfos erhalten bzw. erraten, landestypische Tänze anschauen und dann selbst ausprobieren – dies und vieles, vieles mehr wurde mühevoll erdacht, konzipiert und präsentiert. Es war ein echter Spaß – auch für Frau Berning und mich – , beim Rundgang durch die Schule an derart vielen Aktionen teilnehmen zu können, zu schauen, zu fühlen, zu schmecken, überrascht zu werden – und zu sehen, wie viel Spaß vor allem die Fünft- und Sechstklässler an diesem Tag hatten und mit welch kreativen Ideen die Mittelstufenschüler aufwarteten.