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OHG und evangelische Kirchengemeinde in Israel

Ein besonderes  Land, eine besondere Reise

Würden sie nach Israel fahren wollen? 45 Schüler unserer Schule waren gerade dort und würden immer wieder hinfahren.

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In zwei Gruppen fuhren in diesem Herbst zwei Schülergruppen des OHG nach Israel. Mit viel Erfahrung und Gepäck kamen sie nach jeweils zwei Wochen tiefgebräunt zurück. Eine Gruppe wurde von der Schule, die andere von der evangelischen Kirchengemeinde geleitet. Nun fand eine Pressekonferenz mit den Schülern, der Schulleitung und der lokalen Presse statt. 

 

Das Treffen von Zeitzeugen wie Sally Parel und Wanderungen durch die außergewöhnliche Wüstenlandschaft waren bei den Fahrten für die Schüler die Highlights. Sally Parel, der zur Zeit des Holocaust aus Deutschland flüchtete, erzählte den Besuchern anschaulich von seinen Erfahrungen während der Nazizeit. Das hinterließ bleibenden Eindruck bei Schülern und Begleitern, die die Erzählungen übereinstimmend als „bedrückend und extrem emotional" empfanden.
Ebenso aufwühlend, wenngleich aus anderen Gründen: Die grandiose Landschaft der Wüste. An einem Morgen bestieg die OHG-Gruppe vor Sonnenaufgang die antike Festung Masada und genoss in der Morgensonne den bis nach Damaskus.
Während der ganzen Reise fiel den Schülern auf, wie klein Israel ist und wie nah die Länder liegen, mit denen Israel nicht immer im besten Verhältnis steht.
An die allgegenwärtigen Soldaten und ihre Waffen habe man sich zwar gewöhnt, meinten einige Schüler. Andere Teilnehmer verspürten aber ein „gewisses Unbehagen" angesichts der auffälligen Präsens schwerbewaffneter Soldaten. Eine Schülerin empfand dies am Felsendom geradezu als „Entweihung eines heiligen Ortes".
Wer jetzt erwartet, dass die Soldaten den deutschen Schülern mit Misstrauen entgegen traten, irrt. Tatsächlich empfanden Jugendlichen die meist sehr jungen Soldaten als freundlich und engagiert. „Es ist für die Jugendlichen wichtig für das Land in Dienst zu treten. Es macht sie stolz", fasst die Schülerin Elena Balmes ihre Erfahrungen zusammen. Auch manche der älteren israelischen Austauschschüler sind im militärischen Dienst oder planen diesen in ihre Zukunft ein.
Aufgrund des Erfolges dieser und der vergangenen Fahrten, sind weitere Fahrten in Planung.
Charlotte Stapper und Christian Scheerhans