Nachricht aus dem Heiligen Land

Evangelische Kirchengemeinde und der Projektkurs Israel in Tirat Carmel

israel2012Die Evangelische Kirchengemeinde Monheim organisierte als Trägerin einen Israelaustausch nach Tirat Carmel. Am Freitag, den 19.10.2012 erreichte der Israel Projektkurs des Schuljahres 2011/2012 zum zweiten Mal unsere dortige Partnerstadt. Aufgrund der hohen Leistungsbereitschaft und des außerordentlich guten Zusammenhaltes der Jugendlichen auf beiden Seiten des Austausches wurde von der Schulleitung beschlossen, dass eine zweite Fahrt nach Israel mit dem Projektkurs durchgeführt werden soll.

 Das Ziel der diesjährigen Fahrt ist im Gegensatz zur ersten Fahrt nicht nur das Kennenlernen einer fremden Kultur und Religion, sondern das Vertiefen der internationalen und interkulturellen Begegnungen sowie eine ausführlichere Bearbeitung der Themen Holocaust, Gründung des Staates Israel und heutige Konflikte im Nahen Osten.

Nach erfolgreicher Ankunft in Akko, Donnerstag Nacht, verbrachte der Projektkurs, welcher erneut von den Lehrern Dr. Hagen Bastian, Ellen Amberg und Jaouad („Joe") El Jerroudi begleitet wird, einen Tag auf den Spuren der Kreuzfahrer in der Hafenstadt Akko am Mittelmeer. Eine ausführliche Erkundung der Altstadt und des Kreuzfahrermuseums standen auf dem Programm und wurden mit Begeisterung vorgenommen.
Gegen 16:00h hieß es für die Jugendlichen nach Tirat Carmel zu ihren Gastfamilien aufzubrechen. Dort trafen sie nach gerade einmal einer Stunde ein und die Freude über das gemeinsame Wiedersehen war auf beiden Seiten groß. Nach einem langen, vielfältigen Tag gab es für für die Jugendlichen nur noch einen Weg, nämlich den ins Bett und zum wohlverdienten Schlaf.
Gut ausgeschlafen und ausgeruht ging es für den Projektkurs, nachdem sich die Gruppe einen Tag Tel Aviv und insbesondere der Bauhauskultur angenähert hat, am folgenden Tag weiter zu dem Holocaust Museum Lohamei Hagetaot, welches sich mit der Widerstandsbewegung der jüdischen Ghettokämpfer des Warschauer Aufstandes beschäftigt. Dort wurde auch ein Zeitzeugengespräch mit Shlomo Wolkowicz geführt, welches die Jugendlichen zutiefst berührt hat. Seine eindrucksvolle Lebensgeschichte wird uns für immer in Erinnerung bleiben.

von
Tobias Rader