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Freundschaften und Fallstricke im Netz

Elternseminar zum Umgang mit facebook und Co.
elternsemnarfacebookAm Donnerstag, 20.09.2012, fand in der Aula ein Elternseminar zu dem Thema "facebook" statt. Dass die Aula gut gefüllt war, zeigt, wie sehr das Thema "facebook" und seine Gefahren und Möglichkeiten die Eltern bewegt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Kohlmeier, der Organisatorin der Elternseminare am OHG, begann der Medienpädagoge Tobias Schmölders mit seinem Vortrag.

Er informierte darüber, dass 85 - 95% der Kinder und Jugendlichen ab 13 Jahren facebook für die Kommunikation mit Freunden nutzen. Die Kinder und Jugendlichen nennen als Gründe vor allem, dass sie so auf einfache Weise mit allen ihren Freunden in Kontakt bleiben können und auch - als Folge von der weiten Verbreitung internetfähiger Handys - jederzeit "up to date", also umfassend informiert seien.
Dass ihre Daten von facebook zu Werbezwecken gespeichert und genutzt werden, sei vielen Kindern und Jugendlichen nicht klar oder würde von ihnen unkritisch gesehen. Schmölders demonstrierte dann, wie facebook funktioniert und zeigte den Eltern explizit, wo der Bereich zur Einstellung der Privatsphäre zu finden ist. Er wies darauf hin, dass es zum Schutz der Privatsphäre erforderlich sei, die von facebook automatisch voreingestellten Grundeinstellungen zu ändern.
Er warnte vor dem unüberlegten Einsetzen von Fotos und empfahl den Eltern, den Kindern das "Oma-Prinzip" nahe zu bringen. Nur die Fotos, die man gerne mit gutem Gewissen und ohne Peinlichkeit seiner Oma zeigen würde, seien Fotos, die facebook-tauglich seien.
Um es gar nicht zu Cyber-Mobbing kommen zu lassen, sollten die Eltern mit ihren Kindern darüber diskutieren, dass in facebook die gleichen zwischenmenschlichen Regeln zu beachten seien, wie im persönlichen Kontakt.
In der anschließenden offenen Diskussion wurde deutlich, dass schon einige Eltern bzw. deren Kinder Probleme mit facebook-Einträgen etc. gehabt haben. Der Medienpädagoge wies darauf hin, dass es durchaus möglich und auch wichtig und richtig sei, Missbrauch von facebook und Mobbing an facebook zu melden. Facebook sei verpflichtet, der Sache nachzugehen, sei dabei aber erfahrungsgemäß nicht sehr schnell.
Zum Abschluss der Veranstaltung empfahl Schmölders den Eltern, die Nutzung von facebook nicht kategorisch zu verbieten, sondern mit den Kindern im Gespräch zu bleiben, für die Gefahren von facebook zu sensibilisieren und gemeinsam Nutzungsregeln für facebook aufzustellen. Besonders wichtig war ihm, dass die Eltern ihre Hilfe und Gesprächsbereitschaft bei Problemen der Kinder mit facebook anbieten.
Anja Moutsokapas