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Briefe an den Bürgermeister

Fürs Leben lernen - Schüler der Klasse 6c schreiben an den Bürgermeister

Argumentieren - so lautet zur Zeit das Thema der Klasse 6c. Warum nicht gleich an einem tatsächlichen Fall üben und sich für seine Belange einsetzen? Zusammen mit der Deutschlehrerin Ute Hillen verfassten die Schüler Briefe an den Monheimer Bürgermeister Daniel Zimmermann. Eindeutiger Tenor: Wir wollen unseren Fußballplatz behalten.

 

Sehr geehrter Herr Zimmermann!

 

am 7. September 2012 erschien in der Westdeutschen Zeitung ein Artikel, der unsere Schule betrifft. Diesem konnten wir entnehmen, dass die Stadt Monheim beschlossen hat, eine Musikschule zu bauen, die zum Teil auf unseren Schulhof stehen wird, obwohl uns schon 2002 500 Quadratmeter des Schulhofs genommen wurden. Trotz steigender Schülerzahl hat eine Mehrheit von CDU und Peto den Bau beschlossen.

Wir die Klasse 6c, sind der Meinung, dass der geplante Bau der Musikschule auf jeden Fall verhindert werden sollte.

Der Lärm, der von dem Bau der Musikschule ausgeht, könnte sehr störend sein, was zu mangelnder Konzentration und Lärmbelästigung führen könnte. Gerade wenn wir eine Klassenarbeit schreiben, führen lärmende Geräusche des Baues der Musikschule zu Konzentrationsstörungen. Auch bei Veranstaltungen könnten die Geräusche stören. Außerdem finden die Besucher der Veranstaltung, die Größtenteils mit dem Auto kommen, vielleicht keinen Parkplatz mehr, da unser Bolzplatz bei Veranstaltungen als zusätzlicher Parkplatz genutzt wird. Der Bolzplatz wird von vielen Kindern genutzt, die allesamt gerne dort spielen. Wäre dieser nicht mehr da, würden alle Kinder traurig sein. Obendrein steigen die Schülerzahlen seit Jahren und werden wahrscheinlich weiter steigen. Vor ein paar Jahren waren es noch 1100 Schüler jetzt schon 1400 Schüler. Diese Schüler brauchen Platz, um sich in den Pausen auszutoben, um im Unterricht besser aufpassen zu können. Mit wenig Platz kommt es auch öfters zu Streitereien und Aggressionen. Jetzt schon ist es z.B. im Steinkreis viel voller als früher. Wenn der Teil hinter dem Gebäude auch wegkommt, wird dieser total überfüllt sein. Die Schüler werden näher beieinander sein und sich miteinander streiten. Dies führt wiederum zu mangelnder Konzentration der Schüler. Wir hoffen, Sie nehmen unseren Brief als Anlass noch einmal loszulegen und den Verantwortlichen bei der Stadt zu sagen, dass wir Schüler das gar nicht gut finden würden.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Klasse 6c

Sehr geehrter Herr Zimmermann!

Wir aus der Klasse 6c sind nicht der Meinung, dass auf unserem Schulhof eine Musikschule gebaut werden soll.

Denn durch das Wegfallen des Bolzplatzes würden der Schule bei größeren Veranstaltungen wie Elternabenden oder Festen zusätzliche Parkplätze fehlen, da der Bolzplatz als solcher nicht mehr genutzt werden kann. Schon jetzt müssen Eltern oder Lehrer ihre Autos auf auswärtigen Parkplätzen abstellen, da die Schule zu wenige davon besitzt. Außerdem spielen sehr viele Schüler in den Pausen gerne auf dem Bolzplatz, und diese könnten dann traurig und frustriert sein, wenn derselbe zugebaut würde. Zudem hat sich die Schülerzahl unserer Schule in den letzten Jahren um 300 Schüler erhöht und wird wahrscheinlich weiter steigen. Und auch der Baulärm würde sich störend auf unsere Schulleistungen auswirken, da wir uns dann nicht mehr so gut konzentrieren könnten. Am wichtigsten finde ich jedoch, dass es unter uns Schülern wegen des nach dem Bau folgenden Platzmangelszu Streitereien und Aggressionen kommen könnte. Außerdem möchten doch alle Politiker, dass sich die Kinder mehr bewegen, und wenn der Schulhof noch kleiner wird, hätten wir noch  weniger Platz und Möglichkeiten zum Spielen, da auf dem wegfallenden Schulhofsgelände der Bolzplatz sowie eine Kletterwand stehen. Deshalb bitten wir Sie, Ihre Meinung noch einmal zu überdenken, damit uns unser Schulhof, so, wie er jetzt ist, erhalten bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Die Klasse 6c 

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

Wir aus der Klasse 6c sind der Meinung, genau wie unser Schulleiter, Herr Dr. Bastian, dass der geplante Bau der Musikschule auf unseren Schulhof verhindert werden sollte. Wir sind dieser Meinung, da die Schüler, die zurzeit auf dem Bolzplatz spielen, sicher sehr traurig wären, wenn sie dort in Zukunft nicht mehr spielen könnten. Außerdem wird der Bolzplatz bei Elternabenden und größeren Festen auch mal als zusätzlicher Parkplatz genutzt. Diese Parkmöglichkeit würde wegfallen, was eventuell zu Parkplatzmangel führen könnte, wenn keine neuen Parkplätze in der Umgebung gebaut werden. Die Bauarbeiten wären – jedenfalls für einige Monate – auch noch ein Problem, da sie uns stören würden. Man könnte dann, vor allem in den Klassenräumen in der Nähe des Schulhofes, die Fenster nicht öffnen, weil man sonst nichts mehr verstehen könnte. Vor allem aber könnte die Schulhofverkleinerung in den Pausen zu Streitereien führen, z. B. weil sich Schüler, die bisher immer auf den Bolzplatz Fußball gespielt haben, einen neuen Ort zum Spielen suchen müssten, wo dann jemand leichter einen Ball in das Gesicht kriegen könnte, oder sie würden ganz mit dem Fußballspielen aufhören, dann müssten sie sich aber eine neue Beschäftigung suchen, die z. B. sein könnte, andere Schüler zu ärgern.

Diese oder ähnliche Geschehnisse könnten in Zukunft passieren. Da wir Streitereien vermeiden und lieber Spaß in den Pausen haben wollen, finden wir es gut, dass unser Schulleiter, Herr Dr. Bastian sich für den Erhalt des Schulhofes einsetzt. Und wir würden uns freuen, wenn er dies weiterhin tun würde, damit wir in Zukunft noch immer auf einen nicht verkleinerten Schulhof spielen können.

Mit freundlichen Grüßen,

die Klasse 6c des Otto-Hahn-Gymnasiums