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Dracula bekommt ein Phantombild

MonsterWerwölfe, Vampire, Drachen – all diese Wesen haben den Weg aus unseren Alpträumen in die Literatur, Film und Fernsehen geschafft. Aber wer hat diese Kreaturen schon einmal ganz genau unter die Lupe genommen? Im Projektkurs „Monster und Dämonen“ legten mutige Schülerinnen und Schüler die Schreckgestalten unerschrocken auf den Seziertisch.

 

Den Dr. Frankenstein des Monsterlabors in Raum 131 spielte Dr. Klaus Kirchhoff. Das Ziel der von ihm vorbereiteten „Monsterstudie“, wie der Lehrer das Ganze nennt, ist es, mit Hilfe von detailgetreuen Zeichnungen die verschiedensten Gestalten zum Leben erwecken. Aus den vorgefertigten Bleistift-Skizzen sollen am Ende der Projektwoche realistisch wirkende Kohlestift-Zeichnungen auf Backpapier entstehen. Schließlich können diese dann alle anderen Schüler des OHG in einer musikalisch unterlegten Slideshow bewundern.

Für Kirchhof ist das Thema „Monster und Dämonen“ ein idealer Kompromiss zwischen den Interessen der Schülern und den schulischen Inhalten: „Das Thema macht richtig Bock und ist für die Kinder allein schon wegen ihrer Computerspiele interessant. Aber wenn man sich mal Europa genau anschaut, dann haben dei Kreaturen aus den Spielen und anderen medien auch einen beträchtlichen antiken Hintergrun.“

Doch der Weg zum perfekten Monster bedarf der Hilfe eines erfahrenen Lehrers, der den Schülern verschiedene Zeichentechniken nahelegt. Kirchhoff stellt den Jungen und Mädchen des Kurses das notwendige Material zur Verfügung und wenn die Hände des Zyklopen doch Schwierigkeiten bereiten, unterstützt er tatkräftig bei zeichnerischen Problemen.

Die meisten der Schüler wussten bei der Projektkurswahl nicht genau, was sie erwartet, doch bereits der Titel „Monster und Dämonen“ sprach offenbar für sich. „Für mich ist Zeichnen eher ein Hobby und kein Berufswunsch“, so Julie, deshalb bleibt das vorrangige Ziel in diesem Projektkurs – und da sind sich Lehrer und Schüler einig -, möglichst viel Spaß bei der Arbeit miteinander zu haben.

Für alle Schüler, die gerne zeichnen, vielleicht auch beruflich einen derartigen Weg gehen wollen, ist dieses Projekt geradezu geschaffen. Und das Beste an dieser Form des Unterrichts: Anatomie mal anders! Es ist doch schließlich wesentlich spannender, Muskulatur und Knochenaufbau an einem Monster zu entdecken, als an einem Menschen.