Drei Stimmen zu den zwei Gesichterns Frankreichs

franzose transparentImmer mit Baskenmütze auf dem Kopf und einem Baguette unterm Arm unterwegs – an Klischees über die Franzosen herrscht außerhalb von Frankreich kein Mangel. Die wenigsten wissen, dass auch innerhalb Frankreichs die einzelnen Regionen Klischees über die „lieben Nachbarn" kultivieren. Besonders das gespannte Verhältnis zwischen Süd- und Nordfrankreich prägt das Selbstverständnis der Grande Nation. Diese liebevoll gepflegten Unterschiede macht sich das Projekt „Les deux visages de la France" zum Thema. Die Journalismus AG hat zwei Teilnehmer befragt wie sich ihr Bild von den Franzosen dadurch verändert hat.

 

„Man lernt etwas über die Vorurteile"

Warum habt ihr euer Projekt gewählt?

Sophia: Es klang sehr spannend und ich wollte auch etwas über Frankreich erfahren.

Daniel: Das finde ich auch, außerdem lernt man auch etwas über die Vorurteile über Norden und Süden.

Was habt Ihr denn über Frankreich gelernt, was Ihr bisher noch nicht wusstet?

Sophia: Einiges. Zum Beispiel, dass der Norden und der Süden „verfeindet" sind. Die mögen sich nicht so gerne.

Daniel: Außerdem gibt es viele Vorurteile.

Sophia: Ja, zum Beispiel sagen die Leute aus dem Süden, im Norden wären es Minus 30 Grad. Dabei ist es dort genauso warm wie hier.

Und hattet ihr bei dem vielen Lernen auch Spaß im Projekt?

Sophia: Auf jeden Fall. Es macht sehr viel Spaß, heute haben wir Flyer über Korsika gemacht, das fand ich bis jetzt am besten.

Daniel: Mir macht es nicht wirklich viel Spaß, aber ich freue mich, dass wir morgen kochen.

Wie fandet ihr die Projektwoche allgemein?

Daniel: Ich konnte viel lernen.

Sophia: Ich finde sie unnötig, da man im normalen Unterricht mehr lernt, aber es ist auf jeden Fall besser als Schule.

Interview: Leo Blöcher / Henri v. d. Heiden

 

 

„Aber sonst ist es echt gemütlich"

Warum hast du dich für das Projekt entschieden?

Für mich war „Le deux visages de la France" eigentlich nur ein Drittwunsch...Aber da ich auch Französisch lerne, interessiert es mich schon.

Was habt ihr bisher gemacht und was habt ihr noch vor?

Am Anfang haben wir den Film „Willkommen bei den Sch'tis" gesehen und dann Flyer erstellt. Heute morgen haben wir ein französisches Frühstück mit Baguette und französischen Spezialitäten und so gehabt. Und morgen gehen wir Einkaufen und dann kochen wir, wie zum Beispiel Crêpes.

Wie stellt ihr euer Projekt am Freitag vor?

Wir haben dann einen Stand, wo wir unser Essen anbieten und mit Flyern und Plakaten über Frankreich aufklären. Auf die Bühne gehen wir wahrscheinlich nicht.

Und wie gefällt dir das Projekt? Macht es Spaß?

Ja, es war nur heute etwas anstrengend, weil wir dachten, wir werden mit den Flyern nicht fertig. Aber sonst ist es echt gemütlich mit dem Film und dem Frühstück.

Interview: Maike Krebber