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Cornwall 2011 - aus SchülerInnensicht

Unsere Studienfahrt nach Cornwall lässt sich mit einem Wort erklären... BUS. Ohne unseren Bus und unseren Busfahrer, der von uns Jerry genannt wurde, wäre die Studienfahrt nicht möglich gewesen oder nur halb so schön gewesen. Auf der langen Hinreise in das wunderschöne Cornwall machten wir einen kleinen Umweg und hielten bei Stonehenge. Weder wir Schüler noch unsere begleitenden LehrerInnen Frau Ibald, Frau Krones und Herr Scholz konnten für das unerwartet kleine und recht unspektakuläre Steingebilde viel Begeisterung aufbringen. 

Begleitend zu unserer gemeinsamen Fahrt spielten wir das „Mörder-Spiel". Zu Anfang bekam nach dem Zufallsprinzip jeder einen Zettel mit einem Namen. Denjenigen musste man „umbringen". Hatte man das geschafft, bekam man dessen bis dahin gesammelten und eigenen Zettel und man musste die draufstehende Person „umbringen", indem man ihm/ihr Essen anbot und er/sie es annahm oder indem man mit der Person alleine in einem Raum war. Gewinner war der, mit den meisten Zetteln. Das Spiel war sehr witzig und schaffte viele lustige Situationen, hat jedoch zu einem allgemeinen ‚Misstrauen' untereinander geführt.

Wir wohnten in Caravans mit Selbstverpflegung im wunderschönen Newquay. Die Landschaft war atemberaubend schön und gezeichnet durch die moosbewachsenen Klippen, die vielen Buchten und das endlos weite Meer. Schon am ersten Tag zog es die einen ins Meer und der andere Teil der Gruppe wanderte den schönen Strand entlang, während auf der einen Seite 20m hohe Klippen emporragten und sich auf der anderen Seite das rauschende Meer erstreckte. Wir waren von diesem Anblick überwältigt. Dank des Busses waren wir sehr mobil und konnten uns Hafenstädte wie St. Ives und Falmouth mit deren typischen Tante-Emma-Läden wie kleinen Boutiquen anschauen.

Penzance ist sicher jedem von uns in Erinnerung geblieben durch den St Michael's Mount. Ein Stückchen Land ragt dort aus dem Wasser und sah aus wie eine mittelalterliche kleine Stadt mit einem Schloss. Die Gewalt der Gezeiten bestimmte, ob man diese kleine Stadt bei Ebbe zu Fuß erreichen konnte, oder ob man auf ein Boot angewiesen war. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen auch nach Land's End zu fahren. Wir hatten Glück und konnten diesen einzigartigen Ort beim Sonnenuntergang erleben.

Ein weiterer Höhepunkt war das Minack Theatre bei Churchtown. Der Bau des Minack Theatre beruht auf der Idee und dem Lebenswerk von Rowena Cade, die einen Felsenbehang in ein beeindruckendes Freilichttheater verwandelte und so ein Ort für Theaterstücke schaffte. Auch heute werden dort die Geschichten Shakespeares zum Leben erweckt. Inspiriert durch diesen Anblick, führten wir an dem nah gelegenen Strand Porthcurno Beach kurze, witzige Sketche auf.

Außerdem besuchten wir das Eden Project, einen botanischen Garten mit 2 riesigen Gewächshäusern, deren 4 Kuppeln in den Himmel ragen. Dort wurden verschiedene Vegetationszonen simuliert und gaben uns einen Einblick wie wohl zum Beispiel der Regenwald aussieht.

Einen weiteren Stopp machten wir am St Arthur's Castle und schauten es uns an, beziehungsweise das, was davon übrig geblieben ist. Die eingerissenen Mauern verschaffen nur einen wagen Eindruck, wie das prachtvolle Schloss ausgesehen haben muss.

Motiviert wagten wir uns an eine Wanderroute, die uns empfohlen wurde und die schönsten Seiten Cornwalls zeigen sollte. Ziel war Newquay, wo unsere Caravans standen, und dieser Punkte diente dem Abschluss der Fahrt. Das war der Plan. Jedoch unterschätzen wir die Strecke und sind eher umhergeirrt, als gewandert. Zum Glück war Verlass auf unseren Busfahrer Jerry, der uns auf halber Strecke wieder einsammelte.

Am Tag der Abreise standen aufräumen, putzen und packen ganz oben auf der Liste. Auf dem Weg zurück hielten wir in der etwas größeren Stadt Wincester und nutzten unsere Chance shoppen zu gehen. Die meisten kamen mit prall gefüllten Primark-Taschen wieder. Vom unberechenbaren englischen Wetter blieben wir während der ganzen Fahrt verschont und so regnete es erst bei unserer Abreise. Eine sehr schöne und durch lange Busfahrten geprägte Fahrt ging somit vorüber.

(Maja Haut, Nora Rosenstein)