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Der Besuch der Klasse 7c im Haus Bürgel

Am 31.05.2011 fuhr die Klasse 7c unter der Leitung von Frau Dörpinghaus zu einer Geschichtsreise im Haus Bürgel, an der Grenze Baumbergs zu Düsseldorf. Zuerst erklärte Frau Dörpinghaus, wir könnten unsere Schultasche im Musikraum I stehen lassen, bis wir wieder zurückkamen. Wir warteten noch ein bisschen im Foyer, weil es an diesem Tag heftig regnete, und gingen dann zur Bushaltestelle, wo wir auf die Busse gewartet haben. Als wir dann mit dem Bus durch Baumberg fuhren, fielen draußen ganze Sturzbäche vom Himmel. Als wir schließlich an der Bushaltestelle Haus Bürgel kurz vor Düsseldorf ankamen, gingen wir schnell in das einstige Römerkastell, damit wir nicht zu nass wurden. Dort angekommen sahen wir eine Rekonstruktion, wie Haus Bürgel früher ausgesehen hatte. Da der Rhein früher östlich von Haus Bürgel entlang floss, mussten die Bewohner des Kastells am Westtor eintreten. Im Römerkastell Haus Bürgel lebten vor ca. 1700 Jahren Germanen. Als wir uns von der Rekonstruktion abwendeten, teilten wir uns in zwei Gruppen, wie wir vorher gesessen hatten. Zuerst gingen wir ins Museum. Bei der ersten Station erfuhren wir, warum Haus Bürgel überhaupt römisches Gebiet war (Die Römer besaßen nämlich nur linksrheinische Gebiete). Die zweite Station erklärte uns alles über den römischen Soldaten, also die Ausrüstung, den Lohn etc. Als wir erfuhren, dass Römer bis zu 25 kg schleppen mussten, und ungefähr 30 km am Tag zurücklegten, stand einigen schon der Mund offen. Die dritte Station zeigte uns die Reliquien, die nahe des Haus Bürgels schon seit 1800 Jahren im Boden gelegen hatten. Wir sahen uns danach noch die römische Speisekarte an, auf der auch Biber, Elche und Bären standen. Aber natürlich aßen die Römer auch Getreide, Fisch und Rinder. Bei der vierten Station sahen wir, wie die Archäologen bei der Suche nach Gegenständen der Römerzeit vorgegangen sind. Sie dokumentierten alle Funde und fanden sogar richtige Münzschätze aus 100 Münzen der Römerzeit und mehr. Auf den Münzen konnte man hinten den Kaiser richtig gut erkennen und identifizieren. Als wir dort alles geklärt hatten, gingen wir zu der Rekonstruktion des Hauses Bürgel. Wir erkannten, dass die „römischen Germanen“ in Zelten im Innenhof geschlafen haben. Nur der Kommandant durfte in einem eigens gebauten Haus leben. Jetzt mussten wir uns wieder verabschieden, denn die Führung war vorbei. Alles in allem war es ein sehr gelungener Ausflug und ich würde gerne nochmal zum Haus Bürgel fahren,weil es so toll war.
Elias Hallenbach