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Die Sieger des Sally-Perel-Preises 2015

Voller Stolz und Freude präsentieren wir die Gewinner des Sally-Perel-Preises 2015. Insgesamt wurden 18 Projekten aus fast allen Jahrgangsstufen eingereicht, die eine beeindruckende Vielseitigkeit aufweisen. Die Bandbreite reicht dabei von Filmen, über literarische Umsetzungen, Kunstwerke und Kunstinstallationen bis hin zu konkreten Maßnahmen, wie beispielsweise eine Homepage, um eine bessere Integration aller Menschen unserer Gesellschaft zu erreichen. 


In der Kategorie „Klassen 5-7“ zeichnen wir Saskia Fritze, Paula Dieterle, Katharina Rönnau und Nathalie Cappel (Klasse 7d) mit dem  Sally-Perel-Preis aus, die mit ihrer Geschichte über vier Freundinnen mit den unterschiedlichsten Religionszugehörigkeiten gezeigt haben, dass Anderssein nicht immer leicht ist und auch für gute Freundschaften eine Herausforderung sein kann, die es zu meistern gilt. Diese Geschichte besticht durch ihre nichtoberflächliche Reflexion und ihrem Einsatz, dass das Sich-Auseinandersetzen und Kennenlernen des Fremden lohnenswert ist und Freunde zusammenschweißen kann.

In der Kategorie „Klassen 8-9“ handelt es sich um einen ganz besonderen Preisträger:  Yannik Barth. Yannik Barth hat mit seinem selbstgeschriebenen, 60-Seiten langem Theaterstück eine außerordentliche und unvergleichliche Leistung abgegeben. Dass dieses Produkt nicht nur quantitativ und sprachlich herausragend, sondern auch inhaltlich durch sein Plädoyer für mehr Menschlichkeit auf vielen gesellschaftlichen Ebenen, brilliert,  sorgte für Staunen und Begeisterung bei der Jury. Ein wahrlich großartiges Schülerprodukt.

In der Kategorie „Oberstufe“ werden  Till Eulenberg und Julian Kraenzle ausgezeichnet, die mit ihrem Film über Homophobie nicht nur einen Querschnitt durch sowohl die Geschichte als auch unsere aktuelle Gesellschaft darbieten, sondern auch aufklären, helfen bestehende Vorurteile abzubauen und jungen Menschen Mut machen, zu sich selbst zu stehen und ihr Leben zu leben.

Auf Grund der Tatsache, dass so viele beeindruckende Projekte eingereicht wurden, haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, einen Sonderpreis zu vergeben. Bei der Sally-Perel-Auszeichnung geht es um die Reflexion der Themen, die zum Gesamtkomplex der Toleranz gehören, die, wie wir gerade gesehen haben, zu tollen und äußerst wichtigen Ergebnissen geführt hat. Bemerkenswert ist es dann natürlich auch, wenn Schüler bereits konkret  aktiv werden und Nächstenliebe leben. Aus diesem Grund vergeben wir den Sonderpreis an Justin Prensena und Eric Neumann , die ein Fußballcamp für Flüchtlingskinder gegründet haben, welches nun nicht nur seit gut zwei Monaten existiert, sondern seit dem jeden Freitag aktiv genutzt wird.

Noch einmal Gratulation an die Gewinner und ein riesen Dankeschön an alle Teilnehmer. Auf der Grundlage der diesjährigen Ergebnisse, sind wir jetzt schon gespannt auf das nächste Jahr.

Benjamin Stammel und Julia Krämer