Besuch des Unternehmens Fond Of

 

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Am Freitag, den 28.06.2019, wurde der bilinguale Erdkundekurs der 9. Klassen durch den Vertreter Julian Conrads des Unternehmens Fond Of aus Köln besucht. Auch wenn dieses Unternehmen zunächst nicht jedem ein Begriff sein sollte, die Rucksäcke- und Taschenmarken „Satch“, „PingPong“, „Affenzahn“, „Aevor“, „Salzen“ und „Ergobag“ sind es allemal. Was genau dieses Unternehmen besonders macht, ist dessen Wertlegung auf die gewissenhafte Herstellung und das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Nachhaltigkeit. Letzteres zeichnet sich vor allem durch eine verantwortungsvolle und nachhaltige Herstellung aus, denn es wird genau hingeschaut, wenn es um die Produktions- und Herstellungsbedingungen in den Nähereien in China, Vietnam und Myanmar geht. Eine transparente und offene Unternehmensführung ist dabei unabdingbar.

Da sich der bilinguale Erdkundekurs in den letzten Wochen mit dem weltumspannenden Thema der Globalisierung beschäftigt und intensiv auseinandergesetzt hat, wurde immer wieder über Verlierer und Gewinner in diesem Prozess gesprochen. Zudem wurden des Öfteren die Begrifflichkeiten Fairness, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit aufgegriffen und geschaut, welchen Einfluss jeder Einzelne von uns in dem Prozess der Globalisierung hat. Folglich war es überaus erfreulich, dass die Schülerinnen und Schüler die Chance hatten, Herrn Conrads Fragen bezüglich der Nachhaltigkeit seines Unternehmens stellen zu können.

Bei dem Besuch wurde ersichtlich, dass die Verbesserung hinsichtlich Fairness und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft einen langwierigen Prozess darstellt und nicht von heute auf morgen passieren kann. Es wurde deutlich, dass Nachhaltigkeit kein Projekt sein kann, sondern unser aller Leben in zahlreichen Situationen tangiert und somit ein Bewusstsein darüber in allen gesellschaftlichen Belangen geschaffen werden muss.

Der Besuch zeichnete sich als voller Erfolg aus, da die Schülerinnen und Schüler dem Vortrag überaus interessiert, motiviert und begeistert folgten und dessen Inhalte in der anschließenden Fragerunde kritisch hinterfragten. Folglich ließ der Vormittag immer wieder hitzige Debatten zu, in denen es um Rucksäcke, Atomkraft sowie Fairness und Nachhaltigkeit ging. Herr Conrads hat sich immer wieder kritischen und teilweise unbequemen Fragen stellen müssen, die er stets offen und ehrlich beantwortete. Abschließend lässt sich festhalten, dass alle Beteiligten eine sehr gute Zeit hatten und das Bewusstsein über das omnipräsente Themenfeld der Globalisierung nachhaltig vertieft werden konnte.