Schülervertretung – Engagement und Partizipation

Ihr habt doch bestimmt schon einmal von der Schülervertretung (oder auch SV) gehört, aber was machen wir denn eigentlich und was bringt euch als Schülern unsere Arbeit?

SV

Zum einen organisieren wir viele Aktionen damit das Schulleben für euch interessanter und spaßiger wird. Dazu zählen unter anderem die vielen Unterstufendiskos, die jährliche Abschlussaktion und die besonderen Aktionen an Schulfesten und Feiertagen, wie der Verkauf von leckeren Speisen am Weihnachtskonzert oder die Rosen-Aktion an Valentinstag. Jedoch geht es bei uns natürlich nicht nur um Spaß und Vergnügen sondern auch darum die Interessen der Schüler auf Schulkonferenzen oder Fachkonferenz zu vertreten. Genauso stehen wir euch zur Seite wenn ihr Problem im schulischen Bereich (z.B. Mit Lehren) habt. Falls ihr Verbesserungsvorschläge habt oder Hilfe braucht stehen wir euch jeden Donnerstag in der ersten großen Pause vor dem Lehrerzimmer zur Verfügung oder ihr werft einen Zettel in den SV-Briefkasten welcher ebenfalls vor dem Lehrerzimmer hängt. Das aktuelle SV Team besteht sowohl aus Vertretern der 9. Klassen als auch der EF und der Q1.

 

Die Schülervertretung  am OHG

Wenn Schüler Schule machen, dann heißt das nicht nur gute Noten schreiben und brav im Unterricht aufpassen. Schule soll als eine Einrichtung gesehen werden, die teilweise auch in der Freizeit genutzt werden kann. Dafür sorgen die Schülervertretung und zahlreiche engagierte Schüler, die versuchen den Schulalltag abwechslungsreicher zu gestalten.

In den letzten Jahren hat die SV einiges erreicht, wie etwa die Einrichtung des Schulkiosks, der mittlerweile unabhängig von der SV arbeitet, oder die Einrichtung von Schulspinden. Doch es gibt natürlich weiterhin Wünsche der Schüler, die bei den regelmäßigen SV-Sitzungen mit allen Mitgliedern diskutiert werden können. Überwiegend nach der Schule oder abends wird freie Zeit investiert, um den Schülern etwas zu bieten.

Entwicklungsvorhaben, Vernetzung, Schülerfirmen und Partizipation

Die SV vertritt auch nach außen bei Bedarf die Interessen der Schule, so gegenüber dem Schulträger. So sollte der Schulhof 2014 wegen des Baus der angrenzenden Musikschule um 600m² verringert werden, was durch massiven Druck bei Bürgermeister Zimmermann mit Hilfe der Schulleitung verhindert werden konnte.

Außerdem sollten Schülersitzgelegenheiten demontiert werden, die die Schüler selbst angebracht hatten. Mit Hilfe einer Unterschriftenaktion konnte das Vorhaben gestoppt werden.

Auch die „Idee" der Verwaltung, den Schulsportplatz mit Wohnhäusern zu „überbauen", wurde mit Unterstützung der SV dank der Vernetzung von Schulleitung, Eltern und SV, zu Fall gebracht.

Keine Cola oder ungesunde Leckereien, trotzdem ein Ansturm zu Beginn jeder großen Pause: Der Kiosk, gegründet und verwaltet von Schülern, ist ein frühes Beispiel einer nicht kommerziell orientierten Schülerfirma. Tagtäglich werden in jeder Pause Milch und Kakao statt Cola sowie Brötchen aller Art verkauft. Der seit 1996 existierende Kiosk wurde von der damaligen Schülersprecherin Ulla Fricke ins Leben gerufen. Seitdem bietet er Tag für Tag jede Pause eine Anlaufstelle für ein kleines „zweites Frühstück" oder einen Imbiss für zwischendurch.

Natürlich ist auch eine Menge Arbeit damit verbunden. Die Ware muss gekauft werden, jede Pause müssen mehrere „Verkäufer" zur Verfügung stehen, Geld muss gezählt und abgerechnet werden. Alles geschieht freiwillig, denn der Überschuss kommt einem Patenkind in Bangladesh zugute. Auch weitere Gewinne wie etwa die des Currywurstverkaufs beim Weihnachtskonzert im Schuljahr 2017/2018 wurden an Wohltätigkeitsorganisationen in der ganzen Welt gespendet.

Dass Schüler etwas für Schüler auf die Beine stellen, hat oft Erfolg, denn wer könnte besser wissen, woran Schüler Spaß haben als die Schüler selbst?

 

 edi