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Schach rockt!

OHG stellt auf den NRW-Meisterschaften die meisten Teilnehmer

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19.3.2018 Unter dem Motto „Schach rockt!“ fanden am 9.3.2018 im Castello in Düsseldorf die diesjährigen NRW-Mannschaftsmeisterschaften im Schulschach statt. Monheim passte sich diesem Motto perfekt an und rockte mit einer der größten Teilnehmergruppen das Turnier: In 6 Teams aus 4 verschiedenen Schulen kämpften 26 begeisterte Monheimer Schachspielerinnen und Schachspieler in 4 verschiedenen Wertungsklassen um die Ehre und die heißbegehrte Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Berlin.

 Bereits der „Einlauf“ in die bis zum Rand mit Schachspielen und Jugendlichen gefüllte Großhalle beeindruckte die Monheimer Truppe sehr. Mehr als 800 Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW plus der zugehörigen Betreuerinnen und Betreuer wuselten in der Halle umher und sorgten für eine elektrisierende Atmosphäre.

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Das OHG war mit drei Mannschaften größte teilnehmende Schule unseres Bundeslandes. Neben den beiden Kreismeisterteams der Wettkampfklassen (WK) III und IV konnte der Leiter der Schach-AG des OHG, Daniel Schalow, zu seiner besonderen Freude auch noch ein reines Mädchen-Team melden. Hatte Schalow für die beiden Erstgenannten als Zielvorgabe einen Platz unter den besten 10 ausgegeben, stand für die Mädchen der reine Genuss an der Teilnahme an den Landesmeisterschaften im Vordergrund – eine glatte Fehleinschätzung Schalows: Natalia Kacmarzyk, Sophie Jonczyk, Beria Türkoglu, Julia Wojcik und Nina Theberath kämpften sich leidenschaftlich in das Turnier hinein, erwiesen sich ein ums andere Mal als Favoritenkiller und erspielten sich völlig verdient den 6. Platz von 24 Teams! Ein unglaublicher Erfolg für die in ihrer Trainingsarbeit nicht immer ganz so disziplinierten Mädels.

Die Jungs-Teams hielten sich indes vorbildlich an die Vorgaben des Trainers und belegten hervorragende Plätze: In der WK III landeten Tobias Pincornelly, Eike Andreas, Moritz Robles-Rivera und Sebastian Videski auf einem ausgezeichneten 8. Platz von fast 50 Mannschaften. Und in der WK IV erkämpften Luis Goeder, Arne Andreas, Wiraphat Gladbach und Konrad Fischer einen auch deshalb beeindruckende 9. Platz unter knapp 50 Teams, weil sie die drittbeste Feinwertung des Turniers aufwiesen, was bedeutet, dass sie in der Liste der Mannschaften mit den schwersten Gegnern auf Platz Drei lagen. Beide Teams konnten mehrfach an der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft schnuppern, mussten sich aber letztendlich einer unglaublich starken Gegnerschaft beugen.

Eine sensationelle Leistung aller drei Teams!

Den i-Punkt setzte dieser Leistung Eike Andreas auf. Mit bärenstarken 8,5 von 9 möglichen Punkten an Brett 2 der WK III wurde er unter dem lautstarken Jubel der Monheimer Großgruppe als Einzelspieler mit einer NRW-Ehrenurkunde ausgezeichnet. Herzlichen Glückwünsch!

Vervollständigt wurde der Monheimer Schach-Tross durch die Mannschaften der Hermann-Gmeiner-, der Astrid-Lindgren- und der Armin-Maiwald-Grundschule. Alle drei Teams spielten zum ersten Mal bei einem solch großen Turnier mit. Umso größer war die Freude nach erfolgreichen Spielen und jeder einzelne Punktgewinn wurde überschwänglich gefeiert. Das Team der Armin-Maiwald-Schule mit Ben Hitzfeld, Larissa Kiencke, Marlon Münch, Marc Kullick und Jerry Li konnte am meisten feiern und belegte den 22. von 52 teilnehmenden Grundschulmannschaften. Ben Hatzfeld erzielte dabei sehr starke 7,5 von 8 Punkten. Das Team der Hermann-Gmeiner-Schule mit Berksan Cakal, Vipan Linghatasan, Metin Demir und Ayoub Chiki landet auf dem 42. und das der Astrid-Lindgren-Schule mit Tristan Schalow, Raphael Richter, Younes Schalow und Simeon Richter auf dem 51. Platz. Bei beiden Mannschaften muss man hinzufügen, dass sie die einzigen Teams waren, die ohne Viertklässler angetreten sind, so dass ihre Leistung, gerade auch vor dem Hintergrund der langen Spielzeit, besonders hervorzuheben ist.

Zu dieser Spielzeit muss angemerkt werden, dass ein solches Turnier mit 9 Schnellschachpartien mit Zeitbegrenzung von 15 Minuten pro Spieler in der Summe pro Spiel 30 Minuten und in Gänze somit 4,5 Stunden reine Spielzeit bedeutet. Die Grundschülerinnen und –schüler schlugen sich wacker, man merkte jedoch allen einen deutlichen Abbau der Konzentrationsfähigkeit an. Gerade die Zweit- und DrittklässlerInnen hatten nach der 5.-6. Runde ihren Zenit überschritten und schleppten sich müde, aber immer noch tapfer kämpfend ins Ziel. Die Rückfahrt im Bus verlief deutlich leiser als noch die Hinfahrt. Nach einem 10-Stunden-Tag kamen wir gegen 19.30 Uhr müde, aber restlos zufrieden und stolz auf unsere Leistungen in Monheim an.

Ein besonderer Dank an die begleitenden Mütter Kiencke, Münch und Richter sowie aus der Schulsozialarbeit Frau Weh und Frau Sivri, die wohl alle zum ersten Mal in ihrem Leben als Wettkampfbetreuerinnen eines Schachturniers fungieren mussten.

Das Fazit von Schalow, der auch Jugendkoordinator des Schachclubs Monheim/Baumberg ist: „Das Erlebnis Schach hat heute tatsächlich allen Monheimer Schülerinnen und Schüler den Tag gerockt! Nun gilt es, diesen Elan in den Trainingsbetrieb aufzunehmen. Aber das passiert in den nächsten Wochen. Erstmal genießen wir die Freude über einen unglaublich erfolgreichen und spannenden Tag.“

Wer in Monheim Schach spielen möchte, ist herzlich in die AGs der Grundschulen sowie des OHG eingeladen. Die Jugendgruppe des Schachclubs trifft sich jeweils mittwochs um 18 Uhr im großen Saal der VHS und freut sich auf euer Kommen!