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IMG 1142Zu Gast am OHG: Kollegen aus Bocholt lernten den Unterricht mit iPads kennen

14.11.2017 Modernste Technik auch für Monheims Schulen ist der Stadtverwaltung sehr wichtig. Und das hat sich landesweit herumgesprochen. Aktuelles Beispiel: Am heutigen Montag, 13. November, ist das gesamte Kollegium eines Gymnasiums aus Bocholt zu Gast am Otto-Hahn-Gymnasium. Die Pädagogen wollen Einblicke erhalten in den Tablet gestützten OHG-Unterricht – ein wohl landesweit einmaliges Konzept. Aber auch an den anderen Monheimer Schulen tut sich viel in Sachen Medienentwicklung.

 Die Einsätze von Tablets werden kontinuierlich ausgebaut. „Damit verbunden ist auch die weitere Entwicklung des WLAN-Netzes und der Präsentationsmöglichkeiten in den Fach- und Klassenräumen. Eine einheitliche Lernplattform wurde in diesem Jahr an allen Monheimer Schulen eingeführt“, erläutert Peter Heimann, zuständiger Bereichsleiter im Monheimer Rathaus. Die Lernplattform unterstütze den Einsatz von Tablets im Unterricht und zu Hause. Allein in diesem Jahr stehen aus städtischen Mitteln für die digitale Medienausstattung an Schulen 690.000 Euro zur Verfügung.

Am Otto-Hahn-Gymnasium werden Klassen sowohl in der Ober- als auch in der Unterstufe mit Tablets ausgestattet. An der Peter-Ustinov-Gesamtschule ist es in diesem Jahr gelungen, die gesamte Oberstufe mit Tablets zu versorgen und deren Klassenräume mit digitalen Tafeln auszustatten. Zudem ist dort beabsichtigt, die Jahrgänge 9 und 10 mit weiteren Tablets auszustatten und den WLAN-Ausbau in der Unterstufe voranzutreiben. Die Sekundarschule beabsichtigt zu Beginn des kommenden Jahres im Rahmen einer Projektphase in zwei fünften Klassen den Tablet gestützten Unterricht. An den Grundschulen schreitet die Einführung ebenfalls voran.

Doch zurück zum OHG. Dort läuft das Tablet-Projekt seit etwa zweieinhalb Jahren. „Es ist eine Ergänzung. Dadurch fällt der klassische Unterricht keinesfalls weg. Doch mit Tablets kann der Stoff auch zeitgemäßer aufbereitet werden“, erläutert Lehrer Jaouad El Jerroudi. Gemeinsam mit seinem Kollegen Martin Kaiser ist er federführend in dem Bereich. „Im Zeitalter der Digitalisierung wird das technische Verständnis bei den Schülerinnen und Schülern früh gefördert“, sagen sie. Bereits die fünften Klassen werden ausgerüstet. Die Jugendlichen müssen eine Art Internet-Führerschein machen. Damit werden sie auch sensibilisiert für Gefahren im Netz. Für Eltern gibt es auf freiwilliger Basis Seminare. Denn die Schüler dürfen ihre Tablets auch mit nach Hause nehmen. Ein ganz praktisches Beispiel: Ist mal wer krank, kann er über sein Tablet Erklärvideos zum Unterrichtsstoff abrufen.

Für Lilli Womatschka und Jacob Pechholz aus der 7b des Otto-Hahn-Gymnasiums jedenfalls ist klar: „Das mit den Tablets ist eine Supersache. So macht der Unterricht noch mehr Spaß.“ (nj)

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