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Lebhafte Podiumsdiskussion in der Aula

Podiumsdiskussion

Am Mittwoch, den 03.05.2017, kamen in der 4. und 5. Stunde alle Schülerinnen und Schüler der Stufen EF und Q1 zusammen, um mit Politikern über die bevorstehende Landtagswahl (14. Mai) zu sprechen. Hierzu wurden von der Fachschaft Sozialwissenschaften Claudia Schlottmann (CDU), Jens Geyer (SPD), Moritz Körner (FDP), Martina Köster-Flashar (Grüne), Gitte Jentsch (DIE LINKE), Volker John (PIRATEN) und Heinz Burghaus (AfD) eingeladen.

 

Podiumsdiskusion2

Franziska Becker, Daniel Reiners und Sven Spindelmann leiteten im ersten Teil der Veranstaltung die Podiumsdiskussion, in der sie ausgewählte Themen ansprachen und die Kandidaten nach ihren Meinungen und Konzepten befragten. Nach einer kurzen Einführungsphase, in der sich jeder Kandidat als politischer Mensch vorstellte und sein wichtigstes Anliegen nannte, wurde das erste Thema angesprochen. Da es in der Natur von Politikern liegt, Fragen etwas ausschweifender zu beantworten, wurde es schwierig, die geplanten zehn Minuten pro Themenfeld einzuhalten. Denn schon hier zeigten sich im Bereich der Bildung die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Blöcken SPD und Grüne und CDU und FDP. So warfen die Oppositionsparteien der aktuellen Landesregierung vor, die Sekundar- und Gesamtschulen auf Kosten der Gymnasien zu stärken. Einstimmiger hingegen verlief es beim Thema „G8 oder G9“. Der Tenor dieser Runde lautete größtenteils „Wahlfreiheit“. Die Schülerinnen und Schüler sollten frei nach ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entscheiden können, welchen Weg sie bevorzugen. Nur die AfD und DIE LINKE scherten hier ein bisschen aus und plädierten für ein Abitur nach 13 Jahren, wobei Die Linke für ein gemeinsames Lernen von 10 Jahren plädierte (eine Schule für alle), an welches sich eine Oberstufe anschließen sollte. Beim darauf folgenden Thema Integration wurde die Diskussion etwas emotionaler. AfD-Kandidat Burghaus warf zum Beispiel der Politik vor, bei der Integration der Menschen, die in den 1970er-Jahren kamen, versagt zu haben. Im Zuge dessen bezeichnete er unter anderem das Berliner Viertel als „No-Go-Area“ und erntete mit seinen Argumentationen des Öfteren Buh-Rufe aus dem Publikum. Die anderen Kandidaten hingegen lobten die bisherige Integration und warben füreine Ausrichtung der Politik auf Spracherwerb und Bildung, um weiterhin eine gelungene Integration zu ermöglichen. Die durch dieses Thema aufgeladene Stimmung entlud sich teilweise in der zweiten Phase der Podiumsdiskussion, der offenen Fragerunde. So hatten einige Schülerinnen und Schüler noch Austauschbedarf mit der AfD, weshalb Herr Burghaus in der Fragerunde den höchsten Redeanteil für sich verzeichnen konnte. Doch auch die anderen Politiker wurden mit Fragen der Schülerinnen und Schüler konfrontiert, so zum Beispiel bei der Frage einer Schülerin, warum Politiker nie auf den Punkt kommen würden. Abschließend lässt sich sagen, dass ein sehr interessanter Meinungsaustausch zwischen der SPD, Grünen, CDU, FDP und AfD entstand, während sich DIE LINKE und PIRATEN nicht immer einzubringen wussten und somit etwas im Hintergrund blieben. Auch wenn die Situation teilweise emotional geprägt war, so ist sie doch nie eskaliert und es konnten sich alle Schülerinnen und Schüler einen guten Eindruck von den Kandidaten verschaffen und eine spannende, unterhaltsame und informative Podiumsdiskussion verfolgen, die einem TV-Duell in nichts nachstand.

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