Entwicklungshelfer zu Besuch bei der Fairtrade AG

entwicklungshelfer23.2.2017 Mali ist ein Land mit einer Vielfalt an Kultur und Persönlichkeit, trotzdem ist es geprägt durch Armut und Konflikte. Eine Vielzahl von Problemen und Disparitäten erfordern die Unterstützung von Entwicklungshelfern. Im Februar besuchte Rudi Pint die Fairtrade AG, um von der AG gesammelte Spendengelder entgegenzunehmen und bei der Gelegenheit von seinen Erfahrungen als Missionar in Mali zu berichten.Rudi Pint hat insgesamt 47 Jahre in Mali verbracht. Als Priester einer christlichen Missionarsgemeinschaft lebte er an vielen Orten des Landes, lernte viele Menschen und Traditionen kennen. In dieser langen Zeit hat Herr Pint gemeinsam mit seinen Kollegen in Mali eine Menge erreicht, doch auch Rückschläge verkraften müssen.

In Mali herrschen sehr schlechte Lebensbedingungen. Die Wasserversorgung ist schlecht, es gibt immer wieder Dürrekatastrophen und viele Konflikte innerhalb des Landes. In Gao bauten Herr Pint und seine Kollegen 17 Jahre lang ihre Mission auf.  Der Großteil der Bevölkerung Malis ist dem Islam angehörig. Seit Jahren hat die christliche Missionarsgemeinschaft ein sehr gutes Verhältnis zu der muslimischen Bevölkerung und ihren muslimischen Kollegen. Sie arbeiten zusammen und feiern gemeinsam die Feste der jeweiligen Religion. Es wurde eine Schule für etwa 1400 Schüler errichtet, genauso wie eine Krankenpflegestation, eine Kirche, ein Pfarrhaus und vieles mehr.  Doch diese jahrelange Arbeit wurde vor einigen Jahren von islamistischen Rebellengruppen zerstört. Auch nachdem französische Truppen sie zurückgeschlagen hatten, griffen sie immer wieder an. Die Missionare mussten fliehen und konnten nie zurückkehren. Die Situation in Mali ist sehr unsicher, es gibt immer wieder Entführungen und Morde. Noch vor kurzer Zeit wurde eine Schwester der Missionarsgemeinschaft entführt und bis heute ist nicht klar, wo sie ist und ob sie noch lebt. Nachdem die Arbeit der Missionare zerstört worden war, widmeten sie sich neuen Projekten und bauten beispielsweise eine Pilgerstätte auf. Ihre Pfarrei ist eine der größten der Welt.Momentan ist die Arbeit im Norden des Landes eingestellt, denn die Situation ist einfach zu gefährlich. Doch in Bamako, der Hauptstadt Malis, unterstützen die Missionare einen Caritasverband, der unter anderem eine Krankenstation unterhält. Wir freuen uns, Herrn Pint den Erlös unseres letzten Verkaufs und das Preisgeld des Sally-Perel-Preises mit auf den Weg geben zu können, denn das Geld wird diesem Projekt zu Gute kommen. Herr Pint ist nun schon seit einiger Zeit zurück in Deutschland und hat sich zur Ruhe gesetzt. Als wir ihn fragten, was er zurückblickend am meisten in Erinnerung behalten wird, erzählte er uns von dem Zusammenleben mit den Menschen in Mali. Er sprach von ihrer Gastfreundlichkeit und ihrer offenen und herzlichen Art. Außerdem wird er die wunderschöne und vielfältige Landschaft nie vergessen, sowie die Sahara, in der er das eine oder andere Mal beinahe verloren gegangen wäre.Wir wünschen Herrn Pint alles Gute und sind sehr dankbar für seinen Besuch. Es war ein unglaublich interessanter Nachmittag mit vielen spannenden Erzählungen! Hoffentlich werden noch viele weitere Menschen eine ebenso wichtige und bewundernswerte Arbeit leisten wie Herr Pint es getan hat!Lisa Mülfarth, Q2

 

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