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Schülerprojekt  "Fußball mit Flüchtlingskindern" läuft weiter

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17.10.2015 Immer freitags kann man nach der Schule schon in den Fluren der Sporthalle aufgeregte Kinderschreie, Jubeln und Applaus hören: hier wird gespielt, geschwitzt und vor allem viel gelacht. Seit einigen Wochen findet hier die Fortsetzung des bereits im vergangenen Schuljahr so erfolgreich gestarteten Fußballprojekts mit Flüchtlingskindern statt!


 

Im Rahmen des Projektkurses „Welt retten“ haben Tim Hundeshagen, Ricardo Freyer und Joshua Ritter (Q1) das Fußballprojekt von Justin Prensena und Erik Neumann aus dem letzten Schuljahr übernommen. Das wöchentlich stattfindende Fußballspielen mit Flüchtlingskindern wurde aus dem Jahnstadion nun in die Sporthalle verlegt, um den Jugendlichen die Teilnahme am Spiel zu erleichtern. Ein Großteil der Kinder konnte nämlich in der Zwischenzeit eingeschult werden; die Jugendlichen besuchen die Internationale Klasse der Sekundarschule und können somit in der Mittagspause direkt in die Sporthalle kommen, um sich auszutoben und den Kopf frei zu kriegen.

In diesem Projekt wollen die Schüler Flüchtlingskindern eine Freizeitbeschäftigung bieten und durch Fußballspielen das Zusammenkommen mit anderen Kindern ermöglichen. Einer der Organisatoren sagte dazu: “Fußball verbindet Menschen“. Sie haben selbst eine große Leidenschaft für Fußball und wollen diese mit den Flüchtlingen teilen. Die Motivation der Schüler entstand aus eigenem Spaß am Fußball. Im Vordergrund steht, dass die jugendlichen Flüchtlinge aus Monheim Spaß haben am Spiel, dass sie sich untereinander kennenlernen, aber auch Kontakte mit anderen (Mit-)Schülern knüpfen können. Nachdem das Projekt im Jahnstadion, in direkter Nähe zum Flüchtlingsheim an der Niederstraße startete, wurde es nun in die Sporthalle der Sekundarschule verlegt, um insbesondere den mittlerweile in die Internationale Klasse eingeschulten Kindern die Teilnahme am Spiel zu erleichtern. 

Das Projekt wird von den Kindern und Jugendlichen sehr gut angenommen. Anfangs haben die Projektkursschüler noch Werbung gemacht, Flüchtlingskinder direkt angesprochen und in den Klassen abgeholt. Jetzt kommen die Kinder schon von alleine und bringen immer wieder neue Freunde mit. Da manche Kinder noch nicht sehr gut Deutsch sprechen, werden nicht zu viele Anweisungen von den Trainern gegeben. Sie achten aber immer auf ein faires Spiel und die Gesundheit der Kinder. Sport ist eine gute Möglichkeit, um Ehrgeiz zu wecken und Freundschaften zu knüpfen. Außerdem „vergessen Flüchtlinge während dem Fußballspiel ihre Sorgen und können sich frei fühlen“.  Das Anliegen der Projektschüler ist es, eine harmonische und angenehme Atmosphäre für alle zu schaffen, bei der auch die Kommunikation kein Problem darstellt und Grenzen überwunden werden.

Lisa Schlitt und Alexandra Rothkopf (Q1)