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„Euro-WG – wo Geld ist, ist es schön"

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19.2.2014 Für die Sozialwissenschaftskurse des OHGs gab es  Unterricht der etwas anderen Art: ein Theaterstück, welches das höchst komplexe Thema der Euro-Krise darstellte. Die Theatergruppe, bestehend aus vier Schauspielern nebst Projektleiter Dirk Schubert und Regisseur Thomas Nufert, verzichtete bei der Inszenierung des Stückes auf die herkömmliche Bühne der Aula und richtete sich so ein, dass die „Bühne" in der Mitte des Raumes stand und die Schülerinnen und Schüler um das Geschehen herum Platz fanden. Und dann ging es auch schon los.

Die Euro-Krise wurde in dem Stück mittels einer Wohngemeinschaft symbolisiert. In dieser WG gab es einen den deutschen Paul (Claus Becker), die Finnin Sylvie (Corinna Bilke), die griechische Xenia (Janine Quandt) und den Italiener Antonio (Ludger Wödehoff). Kaum hatte sich diese internationale WG zusammengetan, brodelten schon die ersten Konflikte zwischen den Wohnenden auf. Trotz ihres jungen Alters, hatten Xenia und Antonio Probleme Arbeit zu finden, woraufhin die Griechin in einen Mietrückstand von drei Monaten geriet und daher Geld von dem Deutschen leihen musste, der sein Geld jedoch auch irgendwann zurück haben wollte und darüber alle Vorsätze von Solidarität und Mitmenschlichkeit vergaß. Die Alltagsprobleme der Euro-WG standen stellvertretend für die politischen Probleme in der Europäischen Union.

 

Das Stück war sehr interaktiv mit dem Publikum gehalten. So konnten die Schüler beispielsweise zwischendurch ihre Meinung zu den Handlungen der im Stück agierenden Personen abgeben und mussten sich Fragen stellen, wie zum Beispiel: „Ist es in Ordnung, dass Deutschland Geld zahlt, um Länder wie Griechenland finanziell zu unterstützen?" Neben den Interaktionsteilen gab es zwei Unterbrechungen, in denen sich der WG-Gründer Paul mit dem Experten Manfred Klein über die aktuelle Finanzlage Europas austauschte, wodurch das Stück leichter zu verstehen war.
Die Macher des Stückes wollen mit der „Euro-WG" das schwierige Thema der Euro-Krise auf eine witzige und unterhaltsame Weise an die Jugend bringen. Es sollen wichtige Botschaften transportiert werden und den Zuschauern soll klar gemacht werden, dass die Euro-Krise auch auf unser Alltagsleben Einfluss nimmt. Zudem wird das Theaterstück wissenschaftlich begleitet, damit man die Reaktionen der Jugendlichen auf das Stück festhalten und auswerten kann. Daher mussten alle Zuschauer am Ende des Stückes einen Fragebogen ausfüllen, der noch einmal die generelle Meinung zu Europa und die Wirkung des Stückes auf einen persönlich abfragte.

Alexandros Moutsokapas

 

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